Das Museum in Tschermoz wurde 1967 gegründet und befindet sich im historischen Zentrum der Stadt. Es belegt ein Gebäude, das 1812 für die Hauptverwaltung des Permischen Besitzes der Lazerjews erbaut wurde und seine ursprüngliche Planung bewahrt hat. Heute beherbergt das Museum etwa siebentausend Exponate.
Besonderes Interesse wecken die Archive des Tschermozer Metallwerks, Sammlungen von Gusseisen, Materialien über die Besitzer des Permischen Besitzes der Lazerjews sowie Werke von Moskauer Künstlern, die während des Zweiten Weltkriegs evakuiert wurden. Hier kann man die Grafiken von N. A. Lakow, die Skulpturen von Z. M. Wilenski und die Gemälde von I. Titow sehen. Auch bemerkenswert sind die taxidermistische Sammlung von Juri Uschakow und die Schnitzereien aus Birkenknorren von Peter Utin.
Im Tschermozer Museum befinden sich einzigartige Safes-Kassen aus dem Jahr 1812, die durch ihre Größe und Qualität beeindrucken.
Die Museumsführer erzählen den Besuchern von der Geschichte der Hauptsehenswürdigkeit der Stadt, der Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter, die 1829 erbaut wurde. 1848 stellte der Festungsmeister Jegor Jepischin an ihrer Westfassade eine Turmuhr und einen Mondkalender auf, die zur zweiten Visitenkarte der Stadt wurden. Darüber hinaus bewahren die Mitarbeiter des Museums interessante Legenden über den Bau der ehemaligen Hauptverwaltung des Permischen Besitzes der Lazerjews, einschließlich Geschichten über geheime unterirdische Gänge unter Tschermoz.
Im Museum kann man die Geschichte der Stadt durch die Führungen "Stadt-Werk Tschermoz", "Permisches Gut der Lazerjews", "Bergwerksleben des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts" kennenlernen.
Für Schüler werden Unterrichtsstunden zu verschiedenen Themen angeboten, einschließlich der Erzählung über die Ural-Atlantis, ein Stadtteil, der als Podgora bekannt ist und 1956 überflutet wurde.
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