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Grabkapelle der Simonovs im Kirillo-Belozerski Kloster

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Hinter dem Altar der Kirche Johannes des Täufers im kleinen Iwanowski Kloster ist die Familiengrabstätte der Kaufleute Simonovs aus Kirillow erhalten geblieben, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Sie hat eine rechteckige Form und besteht aus schwarzem Blech mit einem Sockel aus acht polierten Granitblöcken in rötlich-brauner Farbe auf einem Ziegelfundament. Das Dach ist achtseitig, mit vier bogenförmigen Giebeln und geschmiedeten Gittern in Form von Fahnen, die mit runden Elementen und figürlichen Kreuzen verziert sind. In der Mitte befindet sich eine achteckige Trommel mit einer Kuppel, in der sich acht bogenförmige Öffnungen befinden. Der Eingang zur Grabstätte ist von Westen her mit einem Portal und zweiflügeligen Gittertüren gestaltet, über denen die Inschrift "GRABSTÄTTE DER SIMONOVS" steht. An der Süd- und Nordseite befinden sich je drei bogenförmige Fensteröffnungen mit geschmiedeten Gittern, und an der östlichen Wand ist ein sechszackiges Kreuz befestigt. Links an der Ecke ist eine der zwölf Säulen erhalten geblieben, hohl, rund im Querschnitt, mit Basis und Kapitell, verziert mit dekorativen Elementen. Im Inneren der Grabstätte befinden sich fünf Grabplatten aus weißem Marmor. Auf der Vorderseite sind oben ein vierzackiges Kreuz abgebildet, unter dem rechteckige Tafeln mit Namen sowie Geburts- und Sterbedaten angebracht sind: "Kirill Alexandrowitsch Simonov, geboren am 5. April 1877, gestorben am 11. Dezember 1907. Säugling Pawel Alexandrowitsch", "Elisaweta Alexandrowna Simonova, geboren am 1. März 1884, gestorben am 10. Februar 1909", "Pawel Alexejewitsch Simonov, geboren am 3. November 1848, gestorben am 8. September 1909", "Alexander Alexejewitsch Simonov, geboren am 29. August 1838, gestorben am 27. Dezember 1890".

Die Inschriften sind mit klarer Zeilen- und Buchstabenanordnung ausgeführt: der Abstand zwischen den Zeilen beträgt 5 Zentimeter, die Höhe der Großbuchstaben 6 Zentimeter und die der Kleinbuchstaben zwischen 2 und 4,5 Zentimetern. Leider ist die Grabstätte nicht in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Das Metall ist von Rost befallen, die Verglasung, mehrere Gitter der Fensteröffnungen, 11 Säulen und andere dekorative Elemente sind verloren gegangen. Die Grabstätte, ein Denkmal der künstlerischen Gießerei des 19. Jahrhunderts, benötigt wie viele andere Grabmale eine Restaurierung.

Geo-Punkt

Часовня-усыпальница Симоновых Кирилло-Белозерского монастыря

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