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Die Kapelle-Grablege D. M. Posharsky im Spaso-Evfimiev-Kloster in Suzdal

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Auf der Ostseite der Kathedrale befand sich das Familiennecropol der Fürsten Posharsky und Khovansky. Im Jahr 1642 wurde hier Fürst Dmitry Posharsky, der bekannte Held im Kampf gegen die polnisch-litauischen Truppen, beigesetzt. Im 17. Jahrhundert wurde im Nekropol eine Kapelle-Grablege errichtet, die zum Begräbnis der Eltern wurde. Im 18. Jahrhundert, nach dem Erlass von Katharina II. zur Säkularisation der Klosterlande, wurde der Nekropol von wütenden Mönchen zerstört, und ein Teil der Grabsteine wurde als Baumaterial verwendet. Auch die Kapelle wurde damals zerstört. Der Name des Fürsten D.M. Posharsky wurde erst nach dem Vaterländischen Krieg von 1812 wieder erwähnt.

Im Jahr 1818 wurde auf dem Roten Platz ein Denkmal für Minin und Posharsky eingeweiht, und es wurde eine spezielle Kommission zur Suche nach den Überresten des Fürsten eingerichtet. 1852 entdeckte der Historiker und Archäologe Graf A.S. Uwarow die Grablege der Posharsky im Spaso-Evfimiev-Kloster. 1885 wurde nach den Plänen des Architekten Gornostayev eine neue Grablege, das Mausoleum der Posharsky, erbaut. 1933 wurde die Grablege abgerissen, und ein Teil der Platten aus Carrara-Marmor wurde nach Moskau geschickt. Fast alle Ikonen und die innere Ausstattung gingen verloren. Erst 1974 wurde an diesem Ort eine flache Platte mit dem Relief von D.M. Posharsky aufgestellt.

Im Jahr 2008 wurden die Ausgrabungen im Kloster wieder aufgenommen. Die sowjetische Betonplatte wurde entfernt und an die Kadettenschule D.M. Posharsky in der Stadt Raduzhny in der Region Wladimir übergeben. Das Mausoleum der Posharsky wurde nach Maßen, Zeichnungen und Fotos, die in Archiven erhalten geblieben sind, wiederhergestellt. Der geschnitzte Dekor der Fassadenwände wurde vollständig nach archivierten Zeichnungen rekonstruiert. Die bronzene Tür mit Relief und Hochrelief wurde in den Werkstätten der Russischen Akademie der Künste hergestellt. An der Hauptfassade wurde eine Kopie des Mosaik-Ikone des Heilandes Allmächtiger angebracht. Das neue Mausoleum wurde etwas weiter von den Apsiden der Kathedrale platziert als die frühere Grablege.

Geo-Punkt

Часовня-Усыпальница Д. М. Пожарского в Спасо-Евфимиевом монастыре в Суздале

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