Die hölzerne Kapelle, mit Schindeln verkleidet, typisch für die Bauweise in Wymi in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, befindet sich im Dorf der Schesham-Gemeinde. Es handelt sich um einen einschiffigen Quader mit einer kuppelförmigen Dachkonstruktion und einem Vorraum, über dem der Glockenturm emporragt. Sie gehörte zur Schesham (Aikin) Gemeinde. In der Sowjetzeit wurde sie als Lager genutzt, wird aber jetzt gut instand gehalten.
Das Gebäude gehört zu den kleinen hölzernen Kultstätten mit einem dreigeschossigen Glockenturm. Im Grundriss stellt es eine aufeinanderfolgende Verbindung eines kleinen Vorraums, einer Vorhalle mit Treppe zum Glockenturm, einer Sakristei, die in einen quadratischen Gebetsraum übergeht, dar. Die Hauptmaße sind: Länge 8,65 m, Breite 4,05 m, Höhe 8,00 m. Die Wände sind „in der Rundung“ gehauen, alle Räume haben flache Decken. Der Glockenturm endet mit einer achteckigen dekorativen Kuppel mit Tambour und Spitze (der Wetterhahn fehlt). Das Dach ist aus Eisen. Die Iljinsker Kapelle, die an der Hauptstraße des Dorfes Zaretsche steht, fügt sich harmonisch in die Dorfarchitektur ein und hebt sich durch die Höhe der achteckigen Kuppel hervor. Das Fundament besteht aus Findlingen, das Dach ist aus Eisen, Dekor fehlt.
Der Innenraum der Kapelle ist einfach, in Zellen unterteilt, die Raumhöhe ist fast gleich. Die Maße der Haupträume sind: Vorhalle, Länge 2,15 m, Breite 3,50 m, Höhe 3,50 m; Tempel, Länge 3,45 m, Breite 3,50 m, Höhe 5,00 m; Sakristei, Länge 1,85 m, Breite 3,50 m, Höhe 3,50 m; offener Vorraum, Länge 0,60 m, Breite 3,50 m, Höhe 3,00 m. Die Kapelle in Zaretsche ist ein charakteristisches Beispiel für Kultstätten des 19. Jahrhunderts im Ust-Vym-Gebiet. Eine Restaurierung fand nicht statt, aber der Zustand ist gut, obwohl die Spitze des Glockenturms fehlt und der untere Kranz der Balken verfault ist.
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