Die Kapelle zu Ehren der Pochaev-Ikone der Gottesmutter wurde im Zentrum des Parks des Gedächtnisses in Belgorod erbaut. Dieser Park wurde zur Begräbnisstätte von mehr als zweieinhalbtausend Stadtbewohnern, die zwischen 1941 und 1943 brutal von den deutschen faschistischen Besatzern ermordet wurden. Die Kapelle wurde am 4. August 1996 geweiht.
Während der Besatzung von Belgorod nutzten die Faschisten den Park zur Errichtung von Gräben, Schützengräben, Bunkern und Maschinengewehrstellungen. Als die Frontlinie sich von der Stadt entfernte, verwandelte sich der Park in einen Ort der Hinrichtung von Einheimischen, die Widerstand leisteten. In den Nachkriegsjahren wurden auf diesem Gebiet zahlreiche Massengräber entdeckt, in denen nach einigen Angaben etwa zweieinhalbtausend Menschen beigesetzt sind.
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