Der Granowita-Turm des Kolomensker Kremls wurde zwischen 1525 und 1530 erbaut. Im Jahr 1822 wurde, auf Beschluss der Kirchenleitung und mit Zustimmung der zivilen Behörden, das Brusenkloster mit der Pflege der angrenzenden Kremlmauer, einschließlich des Granowita-Turms, beauftragt. Bald richtete das Kloster in dem Turm eine Kapelle ein, die der Paraskeva Pjatniza gewidmet war, und setzte ein Kreuz darauf. In der Kapelle befand sich eine seltene Holzskulptur der heiligen Paraskeva Pjatniza. Im Jahr 1921 wurden die Kirchen des Brusenklosters und die Pjatniza-Kapelle im Granowita-Turm geschlossen. Danach verschwand das geschnitzte Bild der heiligen Paraskeva Pjatniza, und die Kapelle wurde geplündert. Später wurde der Raum der Kapelle als Petroleumsladen genutzt und dann mit Ziegeln zugemauert. Der Granowita-Turm ist heute kein Teil des Brusenklosters mehr.
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