Im Jahr 1778 errichtete die Äbtissin Margarita eine Kapelle, in der das von den Astrachanern besonders verehrte Ikone des Heiligen Nikolaus des Wundertäters untergebracht wurde, die im Kloster aufbewahrt wurde. Die Kapelle wurde im altrussischen Stil erbaut, hatte eine achteckige Form und war mit einer metallenen Haube gekrönt. Der untere Rand der Haube war mit einem Ring aus Kokoschniken geschmückt, und oben befand sich eine filigrane metallene Laterne mit einer vergoldeten Miniaturkuppel und einem achtzackigen Kreuz. An der Nordseite der Kapelle wurde ein steinernes Vorhaus angebaut, das in den Innenhof des Klosters führte. An der Südseite, wo sich vor der Revolution der Armenische Platz befand, wurde in die Wand der Kapelle eine Tür mit zwei Fenstern auf beiden Seiten eingebaut, die von der Straße ins Innere führte. Im Inneren der Kapelle befand sich einst ein vergoldeter Ikonostase, der 1901 geschaffen wurde, mit erneuerten und neuen Ikonen.
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