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Kapelle von Kirik und Julitta in Worobji

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Die Kapelle gehört zum Typ der Zellenkapellen und besteht aus zwei Teilen, die zu unterschiedlichen Zeiten erbaut wurden: einer Andachtsstätte aus dem späten 18. Jahrhundert und einer Speisehalle mit Vorraum, die durch einen Querbalken getrennt sind. Über der Andachtsstätte erhebt sich eine Kuppel, und über dem Vorraum befindet sich ein achteckiger Glockenturm mit einem Zeltdach, das von neun Säulen gestützt wird. An der Südseite ist ein Konsolenvorbau an den Vorraum angebaut. Das Hauptdekorationsmerkmal des Gebäudes ist der Glockenturm mit spitz zulaufenden Abschlüssen, einem Gesims und geschnitzten Säulen. Im Jahr 1943 untersuchte der finnische Wissenschaftler Lars Peterson die Kapelle, und 1963 führte A.V. Opolovnikov, nach dessen Entwurf in demselben Jahr eine Restaurierung stattfand.

Das Dorf Worobji liegt an einem offenen Hang, der zum See hinabführt. Fast an der Spitze des Hügels erhebt sich die Kapelle von Kirik und Julitta, die vom See aus wie die Krone des kleinen Siedlungsgebiets erscheint. Die Kapelle ist das architektonische Dominante des Dorfes, bleibt aber eines der bescheidensten Gebäude der "Kizhi-Kette". Der älteste Teil der Kapelle, die Andachtsstätte, hat einen eigenständigen Charakter und könnte nach Meinung einiger Forscher ursprünglich als Scheune gedient haben. Der westliche Teil, die Speisehalle mit Vorraum, wurde möglicherweise von einem anderen Ort hergebracht und an die Andachtsstätte angebaut, wodurch ein neues Ganzes entstand.

Die Westfassade der Kapelle, die zum See und zum Dorf zeigt, wird mit der Vertikalität des Zeltdaches als das Hauptbild des Gebäudes wahrgenommen, während der Rest des Bauwerks dahinter verborgen bleibt und mit dem Hügel verschmilzt. Von der Nordseite nähern sich mehrere mächtige Tannen der Kapelle, deren Umrisse die Spitzen der Bäume widerspiegeln. Die Tannen strecken ihre buschigen Äste nach Süden, und zusammen mit ihnen hat die Kapelle die südlichen Überhänge des asymmetrischen Daches und die Plattform des Vorbaus zur Sonne und Wärme ausgestreckt. Dieses kleine asketische Bauwerk zeigt, wie sensibel die Zimmerleute die Besonderheiten der Umgebung berücksichtigten.

Geo-Punkt

Часовня Кирика и Иулитты в Воробьях

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