Das Dorf Rubchaila liegt im Prjaschinskiy Bezirk, nur 6 km vom Dorf Essoyla entfernt. Es stellt ein interessantes natur-architektonisches Ensemble dar, das die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern auf sich zieht. Das Dorf entstand im 18. Jahrhundert. In den 1720er Jahren gab es hier nur sieben Höhlen, nach fast einem halben Jahrhundert waren es zehn, und bis 1905 erhöhte sich die Anzahl der Höhlen auf zwölf, in denen 86 Menschen lebten.
Historisch hat sich im Dorf eine malerische Komposition aus mehreren Reihen von Häusern entwickelt, die in verschiedene Richtungen ausgerichtet sind. Dies geschah aufgrund des Versuchs, einen neuen Masterplan für den Bau einzuführen. 1909 entwarf der Landvermesser aus Petrosawodsk, B.V. Bekesh, einen Plan, der die lokalen Gegebenheiten nicht berücksichtigte, was Widerstand bei den Bauern hervorrief. Infolgedessen blieben einige der alten Häuser, wie zuvor, mit ihren Fassaden nach Süden in der alten karelischen Tradition ausgerichtet, andere Häuser standen mit ihren Fassaden zur Straße, und einige wurden nach Bekeshs Plan gebaut. Diese Vielfalt der Bebauung unterscheidet Rubchaila von anderen Siedlungen.
Trotz dieser Bebauung bewahrt das Dorf sein traditionelles karelisches Erscheinungsbild. Dazu trägt die Friedhofsallee mit hohen Kiefern und Fichten im Zentrum des Dorfes bei. In der Allee befindet sich die Kapelle des Johannes des Täufers, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erbaut wurde.
Die Kapelle ist vollständig aus Holz, der Eingang beginnt mit einem geschnitzten überdachten Vorbau. Das Gebäude ist mit einem Satteldach und einem sechszackigen Kreuz an der Spitze bedeckt. Derzeit ist die Kapelle nicht in Betrieb, steht aber unter der Obhut der örtlichen Kirchenverwaltung.
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