Der heilende heilige Quell befindet sich in der Nähe einer Justizvollzugsanstalt. Ursprünglich, vor der Gründung des Klosters, wurde er Atamanischer Schlüssel genannt, zu Ehren des nahegelegenen Ataman-Berges. Der Legende nach hörten 1853 zwei Einwohner des Dorfes Suchoretschka, das in der Nähe von Buzuluk liegt, während sie die Umgebung erkundeten, das Glockenläuten. Die Gegend war einsam, und es gab keine Kirchen in der Nähe. Es waren Loskutov und Gnedyshev. Später hörten sie mehrmals das Läuten an derselben Stelle am Ataman-Berg. Da sie tiefgläubig waren, betrachteten sie dies als ein Zeichen von oben, gruben hier Höhlen und ließen sich darin nieder, um ihre Zeit mit Arbeit und Gebet zu verbringen. So wurde das Spaso-Transfiguration Männerkloster gegründet, das an der Stelle der heutigen Erziehungsanstalt lag, 5 km nordöstlich von Buzuluk. Die offizielle Eröffnung des Klosters fand am 4. Oktober 1853 statt.
1856 wurde auf Spenden des Bischofs von Samara, Eusebius, und des Generalkapitäns von Orenburg, Graf V.A. Perovsky, die Kapelle der Ikone der Gottesmutter "Lebensspendende Quelle" erbaut. Menschen aus verschiedenen Schichten kamen sogar aus entfernten Orten, um einen Gottesdienst mit Wasserweihe vor der besonders verehrten Ikone zu bestellen und kranke Stellen mit heiligem Wasser zu benetzen in der Hoffnung auf Heilung. Chronisten vermerkten, dass viele durch den Glauben geheilt wurden.
Nach den Erinnerungen der alten Bewohner gab es in der Umgebung mehrere Quellen. In der Nähe des Gartens stand eine Kapelle, aus der ein Quell sprudelte. Im Kloster gab es eine Quelle, und die Mönche hatten ihr eigenes Bad, in das Fremde nicht gelassen wurden. Der Ort war sehr schön, mit vielen Fliederbüschen und Blumen, und hinter der Klostermauer begann ein Eichenwald, der eine Atmosphäre eines echten Kurorts schuf.
In den Jahren der gottlosen Herrschaft wurde die Kapelle über der heilenden Quelle, wie vieles andere, zerstört. In unserer Zeit entstand an der Stelle der Kapelle mit dem Bad und der lebensspendenden Quelle ein kleines Moor und ein Haufen Bauschutt. 2006 wurde, mit dem Segen von Bischof Valentin, über dem heilenden Quell an den Mauern der Kolonie erneut die Kapelle der Ikone der Gottesmutter "Lebensspendende Quelle" erbaut, ein heller Ziegelbau mit einer kleinen Kuppel und einer gold-blauen Kuppel. Wieder kommen Menschen mit Glauben und Hoffnung auf Heilung zur Kapelle.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.