Das Dorf Eltessunowo hat eine interessante Geschichte. In der Kirchenchronik wird erwähnt, dass sein Name griechischen Ursprungs ist und ungefähr als "Zoo" übersetzt wird. In den Kirchenbüchern von 1628 heißt es: "Die Kirche der Himmelfahrt der Heiligen Gottesmutter im Besitz von Orina Nikitichna in s. Eltessunowo zahlte 5 Altyn und 5 Kopeken an Abgaben." Im Jahr 1677 wurde das Dorf zum Besitz des Moskauer Neuen Spas-Klosters. In den Dokumenten ist vermerkt, dass die warme Nikolauskirche des Eltessunowo-Tempels unter Kaiserin Elisabeth Petrowna geweiht wurde, während die kalte Himmelfahrtskirche unter Kaiser Pawel Petrowitsch geweiht wurde. In der Gemeinde wurde die Galatische Ikone der Gottesmutter verehrt, die die Einwohner 1848 vor Cholera rettete. In der Kirche wurde das Evangelium "auf dem Altar gedruckt" aufbewahrt.
Zur Eltessunowo-Gemeinde gehörten die Dörfer Tschaganowo, Melnichnaja, Morozowo, Kormilkowo und Stepanicha (Kokuj). Die Gemeinde zählte 376 Höhlen, in denen 1106 Männer und 1249 Frauen lebten. Die Häuser auf dem Kirchengelände gehörten den Bewohnern. Im Jahr 1884 wurde im Dorf eine kirchliche Schule eröffnet, und fünf Jahre später baute der Kaufmann Wladimir Iwanowitsch Simanin eine Bezirksschule. Im Jahr 1930 wurde die Kirche in Eltessunowo geschlossen. Im Jahr 2004 wurde dank der Bemühungen der Einwohner und der Sponsorunterstützung von A.S. Prochorow im Dorf eine Kapelle zu Ehren der Galatischen Ikone der Gottesmutter erbaut und geweiht.
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