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Ehemaliges Waisenhaus von Galkin-Vrassky

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Ehemaliges Waisenhaus von Galkin-Vrassky ist ein architektonisches und historisches Wahrzeichen von Saratow. Es wurde am 14. (27.) September 1873 vom saratowschen Gouverneur Michail Nikolajewitsch Galkin-Vrassky eröffnet. Für das Waisenhaus wurde ein Gebäude speziell errichtet, dessen Giebel mit einem Relief eines Pelikans geschmückt war, der seine Küken mit eigenem Blut füttert und sie mit seinen Flügeln schützt. Dieses Symbol gehörte dem Amt der Einrichtungen der Kaiserin Maria, das seit 1796 die Wohltätigkeit im Russischen Kaiserreich verwaltete. Im Jahr 1878 lebten im Waisenhaus 218 Kinder. Neben grundlegender Bildung wurden die Zöglinge im Handwerk, in der Buchbinderei und im Schuhmacherhandwerk ausgebildet. Das Waisenhaus hatte auch eine Abteilung für Waisen und eine Säuglingsstation für Waisenbabys, in der nicht nur Findelkinder, sondern auch Kleinkinder bis drei Jahre aus armen Familien untergebracht waren.

Nach der Schließung des Waisenhauses wurde das Gebäude in der Sowjetzeit in ein Wohnhaus umgebaut. Heute erfüllt es weiterhin diese Funktion und ist ein erhaltenswertes Objekt des kulturellen Erbes.

Geo-Punkt

Бывший приют Галкина-Врасского

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