Das Wolgograder Museum „Bunker Stalingrad“ ist den Ereignissen der Schlacht von Stalingrad gewidmet und befindet sich im Kulturhaus des Woroschilowski Bezirks. Der Luftschutzbunker befindet sich im Keller dieses Gebäudes.
Das Museum wurde 2014 im Gebäude des DK Metroelektrotrans eröffnet. An dieser Stelle befand sich zuvor das „Haus der Nüchternheit“, das 1938 erbaut wurde und in dessen Keller sich der Luftschutzbunker befand. Während der Schlacht von Stalingrad wurde das Gebäude zerstört, aber der Bunker blieb erhalten. Nach dem Krieg wurde hier das DK des Stalingrader Straßenbahndepots errichtet.
Das Museum „Bunker Stalingrad“ wurde geschaffen, um ein objektives Bild jener Zeiten wiederherzustellen. Zur Verstärkung des Eindrucks werden Geräusche von Sirenen, Schüssen und Bombenangriffen verwendet, die den Besuchern helfen, in die Atmosphäre des Krieges einzutauchen.
Die Exponate des Museums umfassen Maschinengewehre, Gewehre, Uniformen und Kampfkarten. Die Besucher können die Exponate berühren und mit ihnen fotografieren. Außerdem können die Gäste selbst Luft in den Raum pumpen, indem sie ein manuelles Luftreinigungssystem verwenden, und in den unterirdischen Durchgang hinabsteigen, der in die sichere Zone führt. Die Mitarbeiter des Museums berichten über die Produkte der Stalingrader Fabriken zur Verteidigung der Stadt und die Arbeitsbedingungen der Menschen im Hinterland.
Die Schöpfer des Museums behaupten, dass der Bunker auch heute noch in Notfällen genutzt werden kann. Im Luftschutzbunker kann man ein Jahr lang leben, wenn Lebensmittel vorhanden sind, da er über alle notwendigen Annehmlichkeiten verfügt, einschließlich eines Badezimmers mit Dusche und eines Belüftungssystems. Der Wasservorrat beträgt jedoch nur 2 Kubikmeter, was es maximal 20 Personen ermöglicht, dort nicht länger als drei Tage zu bleiben.
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