← Zum Feed · Karte

Bunin Narkis Nikolajewitsch

Фото 1
Die Bilder des Künstlers Narkis Nikolajewitsch Bunin, die dem militärischen Thema gewidmet sind, erfreuten sich schon zu seinen Lebzeiten großer Beliebtheit. Das ist nicht verwunderlich, denn die Figuren seiner Gemälde wirkten lebendig und natürlich, ohne übermäßige militärische Strenge. Jeder Held auf seinen Bildern war einfach und aufrichtig, mit echten Emotionen, und hinter jedem verbarg sich seine eigene Geschichte. Bunin kannte das Soldatenleben gut, da er selbst den Weg vom Fähnrich zum Oberst gegangen war.

Der junge Fähnrich Bunin hatte eine Leidenschaft für das Zeichnen, plante jedoch nicht, sein Leben damit zu verbinden, bis 1881 seine Arbeiten zufällig vom Chef des Leibgarde-Jägerregiments, Großfürst Wladimir Alexandrowitsch, entdeckt wurden. Er riet Bunin, die Kurse der Kaiserlichen Akademie der Künste zu beenden. Bunin studierte die Schlachtenmalerei, stellte jedoch für Auszeichnungen ein friedliches Gemälde „Ungebetene Kritiker“ mit leichter Ironie aus, in dem der Künstler von zufälligen Passanten belästigt wird.

Später kehrte Narkis Nikolajewitsch zum Thema des militärischen Alltags zurück. Besonders beliebt beim Publikum war das Bild „Offizier mit Hund“, in dem ein Offizier, der auf einem Stuhl sitzt, seinem Hund etwas beibringt. Bunin schuf auch Porträts von Kameraden, in denen sie mit Interesse und Begeisterung posierten. Danach widmete er sich der Schlachtenmalerei. Während des Russisch-Japanischen Krieges studierte Bunin sorgfältig die Beschreibungen von Kämpfen, Dokumente und Interviews mit Soldaten und Offizieren. Dies führte zur Schaffung des heroischen Gemäldes „Der Tod von General Keller während der Schlacht am Janzelin-Pass“.

Die Anerkennung kam schnell, und Bunin wurde einer der erfolgreichsten Künstler des Imperiums. Doch seine Karriere blieb nicht ohne Skandale. Zum Beispiel stellte er in dem Gemälde „Fischfang“ Tolstoi und Repin mit nackten Beinen dar, was das Publikum als vulgär und beleidigend empfand. Am Abend des 2. März schrieb einer der Besucher der Ausstellung das Wort „Abscheulichkeit“ auf das Gemälde.

Kommentare