Ein kleines steinernes einstöckiges Haus, das neben den Tempeln des Roten Platzes der Stadt steht, gilt als eines der ältesten zivilen Gebäude von Pereslawl. Besonders auffällig sind die Fensterrahmungen an seiner zentralen Fassade, die für die Architektur des späten 18., frühen 19. Jahrhunderts charakteristisch sind.
Es ist bekannt, dass sich in diesem Gebäude früher ein Altersheim befand. Detaillierte Informationen dazu sind im Bericht von Peter Fjodorowitsch Alexandrow, dem ehemaligen Stadtoberhaupt von Pereslawl, aus dem Jahr 1897 enthalten. In dem Bericht wird erwähnt, dass das Altersheim 1811 von dem rostower Kaufmann Kekin gegründet wurde, der dafür einen kleinen steinernen Raum baute. Bis 1892 wurde das Altersheim von der Stadt unterhalten, doch dann schlug das Stadtoberhaupt der hiesigen erblichen Ehrenbürgerin W. W. Gladkowa vor, das Haus für das Altersheim zu erwerben. Sie kaufte es, übergab es der Stadt und übernahm die Pflege der älteren Männer und Frauen, die bis zu 20 Personen umfasste. Nach ihrem Tod fiel die Unterhaltung des Altersheims wieder in den städtischen Haushalt, während das Haus im Eigentum der Stadt blieb.
Vor einiger Zeit befand sich in diesem alten Gebäude eine Crêperie, und jetzt ist hier das Café "Montparnasse" untergebracht.
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