Auf der Moskauer Straße, im Schatten hoher Bäume, befindet sich eines der interessantesten Museen der Stadt, das städtische Heimatmuseum, das 2017 sein 100-jähriges Bestehen feierte. Der Azov Museumskomplex gehört zu den zehn größten Museen im Süden Russlands und ist als Zentrum für archäologische Forschungen bekannt. In seiner Sammlung befinden sich über 360.000 Exponate, von denen viele weltweit einzigartig sind.
In diesem Museum vereinen sich Geschichte, Paläontologie, Archäologie und Kunst. Besonders stolz ist man auf die Skelette des Dinohyriums, das vor über 8 Millionen Jahren im Gebiet um das Asowsche Meer lebte, sowie auf Mammuts und das kaukasische Elasmotherium. Neben der paläontologischen Sammlung ist das Museum für archäologische Funde bekannt, die die Kultur der Völker des Donlandes in verschiedenen Epochen widerspiegeln. Hier kann man die Ausrüstung der Chasarenkrieger, griechische Amphoren und normannische Armbänder sehen. Ein besonderer Platz wird der Ausstellung gewidmet, die die goldenen Schätze der Nomaden, Gegenstände der Skythen und Waffen zeigt.
Im Museum sind auch Waffentypen der Kosaken und der russischen Armee vertreten. Bei einem Besuch können Sie sich mit der Geschichte der Artillerie vergangener Jahrhunderte vertraut machen, da hier eine reiche Sammlung von Geschützen, beginnend mit der Zeit der Asow-Sitzung, einschließlich seltener Exemplare wie einer Kanone von einer venezianischen Galeere, zusammengetragen wurde. Auch Muster der Uniformen der Kosaken und der kaiserlichen Armee sind ausgestellt.
Die Geschichte des Gebäudes selbst reicht bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts zurück, aber seine Beschreibung kann separat betrachtet werden.
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