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Atjaschewski Heimatmuseum

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MBUK „Atjaschewski RKM“ wurde im Mai 2003 eröffnet und verfügt über einen Fundus von etwa 4.000 Exponaten. Jährlich besuchen etwa 4.700 Personen das Museum. Die Ausstellungen nehmen eine Fläche von 470 Quadratmetern ein und sind in vier Sälen untergebracht. Im Saal für Ethnographie kann man Gegenstände sehen, die das Leben, den Alltag und die Kultur der Region im 19. und 20. Jahrhundert veranschaulichen: alte landwirtschaftliche und handwerkliche Werkzeuge, traditionelle bäuerliche Utensilien, Tongefäße, Werkzeuge für weibliche Handarbeiten, Kleidung und Schuhe. Außerdem ist hier eine reiche Sammlung von Arbeiten des lokalen Taxidermisten A. V. Karpinčik präsentiert.

Im Ausstellungsraum sind Werke von Meistern der bildenden und angewandten Kunst, Grafiken des Künstlers Viktor Ivanovich Večkanov und Malerei von Michail Dmitrievich Ponetajkin zu sehen. Der Saal der Kriegsruhm enthält umfangreiche Materialien über die Teilnehmer des Ersten Weltkriegs und des Großen Vaterländischen Krieges sowie über Soldaten, die an Konflikten in Afghanistan und Tschetschenien teilgenommen haben, und über die Liquidatoren der Katastrophe von Tschernobyl. Hier sind Fotografien, Archivdokumente, Auszeichnungen und Frontbriefe ausgestellt, ergänzt durch Modelle von Waffen und Funde von Suchtrupps. Außerdem wurde eine Ecke eingerichtet, die dem Alltag in den Kriegsjahren gewidmet ist.

Im Saal „Geschichte und Gegenwart der Region“ sind Materialien gesammelt, die die Entwicklung von Institutionen, Organisationen und Unternehmen in verschiedenen Zeitperioden ihrer Existenz widerspiegeln. In einem Teil des Saales kann man Kopien von Arbeiten des berühmten Bildhauers S. D. Erzi sehen.

Geo-Punkt

Атяшевский краеведческий музей

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