Der Ort Abes in der Region Inta wurde 1932 als Lagerpunkt Uhtpechlag gegründet. Ab 1938 waren hier Einheiten des Sevsheldorlag, die Verwaltung des Sevpechlag (Pechzheldorlag) und die Nordverwaltung der Lager für den Eisenbahnbau ansässig.
Von 1949 bis 1956 gab es in Abes eine Invaliden- (Sanitäts-)Abteilung des Minlag. In den Jahren 1957 bis 1959 gehörte das Lager in Abes zum Pechorlag. In verschiedenen Jahren waren hier unter anderem der Philosoph L. P. Karsawin, der Kunsthistoriker N. N. Punin, der Protopresbyter Konstantin Schachowskoi, der jüdische Dichter Sh. Galkin, der Kunsthistoriker V. M. Vasilenko, der Schriftsteller R. A. Shtilmark, der Historiker und zukünftige Akademiker der Akademie der Wissenschaften der UdSSR M. A. Korostovtsev, der Brigadegeneral der Armee der Litauischen Republik Juodishius und andere inhaftiert.
1989 begann die Abteilung Abes der Uht-Pecher Gesellschaft „Memorial“ mit der Pflege und Memorialisierung des Friedhofs der Invalidenabteilung des Minlag, der auf dem Gebiet des Dorfes erhalten geblieben ist. Im selben Jahr wurde ein öffentliches Museum des memorialen Friedhofs gegründet, das 2001 Teil des Inta Heimatmuseums wurde.
Heute stellt die Abes-Filiale des Inta Heimatmuseums einen Komplex aus vier Denkmälern dar und wird als Abescher historisch-memorialer Komplex bezeichnet. Zu ihm gehören:
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