Das Zlatoust-Städtische Heimatmuseum, eines der ältesten in Russland, wurde 1825 als Museum des Zlatoust-Bergbezirks gegründet. Ursprünglich umfassten seine Sammlungen Mineralien und Gesteine sowie dekorierte Klingenwaffen. Seit 1833 befand sich das Museum im obersten Stockwerk des neuen Arsenalgebäudes. Eine zweite Wiederbelebung des Museums fand in den 1920er Jahren statt, als es in einem kleinen Raum von 42 qm im Zlatoust-Maschinenbau- und Metallurgie-Technikum untergebracht war. Später erhielt das Museum einen Raum von 480 qm, der zuvor als Tischlerei des Technikum genutzt wurde.
Am 30. Januar 1928 wurde im Museum eine Kunstabteilung gegründet. 1929 zog das Museum in das Gebäude der Heilig-Dreifaltigkeits-Kathedrale um, wo es bis 1933 blieb. Seitdem und bis heute befindet sich das Museum im ehemaligen Wohnhaus des Bergbauleiters.
Das Gebäude des Museums wurde als Denkmal von historischer und kultureller Bedeutung auf föderaler Ebene anerkannt. In den 1970er und 1980er Jahren wurde dank aktiver Expeditionstätigkeit eine ethnografische Sammlung zusammengestellt. Es entstanden Sammlungen alter russischer Malerei und Kupferplastik. Die Sammlung seltener Bücher wurde aus Ausgaben des 18. und frühen 20. Jahrhunderts gebildet, die aus der wissenschaftlichen Bibliothek des Museums übergeben wurden, einschließlich alter Drucke.
Im Zlatoust-Städtischen Heimatmuseum sind einzigartige dekorierte Klingenwaffen von Zlatoust-Meistern der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ausgestellt, wie I. N. Bushuev und I. P. Boyarshinov, Produkte aus Damaszenerstahl, künstlerische Gussarbeiten der Kussin- und Kaslin-Werke sowie Arbeiten zeitgenössischer Meister, die in den Traditionen der Zlatoust-Metallgravur gefertigt wurden. In den Beständen des Museums befinden sich 70.663 Objekte. Im Museum arbeiten die Kunstabteilung, die Geschichtsabteilung und die Naturabteilung.
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