Das Objekt des kulturellen Erbes von föderaler Bedeutung "Wohnhaus, Anfang des XIX. Jahrhunderts" ist ein seltenes Beispiel für die Holzarchitektur Moskaus vor dem Brand von 1812.
In den Grenzbüchern von 1804 wurde das Grundstück als "Höfe und Gärten verschiedener Eigentümer" vermerkt. In der Elokhovski-Straße befanden sich damals sechs Gebäude, die am Rand des Grundstücks angeordnet waren. Im Laufe der Zeit wurden die alten Gebäude durch neue ersetzt. Im Jahr 1811, als das Grundstück dem Sekundärmajor Alexander Demidov gehörte, dem Enkel des bekannten Bergbauunternehmers und Wohltäters Prokofiy Demidov, wurde das Hauptgebäude des Anwesens errichtet, ein zweigeschossiges Gebäude mit einem Mezzanin und zwei einstöckigen Holzvordächern. Dieses Haus blieb über ein Jahrhundert lang bewohnt. Bemerkenswert ist, dass das Holzgebäude auf einem steinernen Fundament den Brand von 1812 überstand, der zwei Drittel der Moskauer Häuser zerstörte.
Nach 1917 kam das Haus unter die Verwaltung der Moskauer Stadtbahnen. In den 1960er und 1970er Jahren beherbergte es kommunale Wohnungen, ein Studentenheim und verschiedene Organisationen. Über mehrere Jahre blieb das Gebäude ungenutzt, und in der heutigen Zeit stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit seiner Restaurierung.
Im Jahr 2019 wurde die lang erwartete Restaurierung des einzigartigen Holzhauses mit Mezzanin in der Elokhovski-Straße abgeschlossen. Die Arbeiten zur Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes des Denkmals dauerten 3,5 Jahre. In dieser Zeit wurden nicht nur die Fassaden des Gebäudes, sondern auch die Innenräume erneuert. Insbesondere wurden dekorative Elemente wiederhergestellt, der Holzrahmen verstärkt, der weiße Steinrand rekonstruiert und die Holztreppe restauriert.
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