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Wohnhaus des Ölmüllers Abram Shapiro

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Im Zentrum von Asow steht ein attraktives Gebäude, das 1904 erbaut wurde und zuvor dem bekannten donischen Ölmüller jüdischer Herkunft Abram Grigorjewitsch Shapiro gehörte. Heute ist dieses Gebäude als Denkmal der Architektur anerkannt und ein Objekt des kulturellen Erbes von regionaler Bedeutung.

Mit Abram Grigorjewitsch ist eine interessante Geschichte verbunden, die lokale Heimatforscher erzählen. Während der Ausgrabungen für das zukünftige Handelsgebäude (heute die Handelsreihen in der Moskauer Straße, Nr. 19 und 21) stießen die Arbeiter auf einen Schatz. Im Boden unter dem ehemaligen Holzgebäude, wo Abram Grigorjewitsch lange Zeit Handel trieb, befanden sich silberne und kupferne Münzen, Keramiken und kleine Gegenstände. Chaja, die Tochter von Abram und Frau des Bauunternehmers I.S. Baewski, brachte die Nachricht über den Schatz ins Elternhaus.

Sie rief: "Papa, Papa, wisst ihr, was dort passiert, wo unser Geschäft war? Dort wurden Münzen des tatarischen Khans Kildibek gefunden, der, wie man sagt, noch im 14. Jahrhundert lebte!"

Offenbar war Abram Grigorjewitsch bereits über den Fund informiert, denn seine Söhne, Gersh, Grigori, Lew, Wladimir und der jüngste Isaak, saßen am Esstisch und schauten Chaja mit einem Lächeln an. Der alte Abram, nachdem er kurz zugehört hatte, antwortete: "Chaja, man sollte nicht so laut darüber sprechen. Das ist unangenehm für die Leute. Lass das Geld dort, wo es gefällt. Es interessiert uns nicht besonders."

Geo-Punkt

Жилой дом маслозаводчика Абрама Шапиро

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