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Frauen-Eparchialschule in Kursk

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In Kursk stellt das Gebäude der ehemaligen Frauen-Eparchialschule, heute eine Filiale des Zentralen NII des Verteidigungsministeriums, aus architektonischer Sicht ein bedeutendes Interesse dar.

Ursprünglich wurde die Schule für Mädchen 1866 in der Dvorjanskaja-Straße eröffnet. Mit der Zunahme der Schülerinnen entstand die Notwendigkeit für ein geräumigeres Gebäude. Dafür wurde ein Baukomitee gegründet, das ein modernes Bildungsinstitut errichten sollte, das den westlichen Standards entspricht. Das Komitee wandte sich um Hilfe an die Hauptarchitektenvereinigung des Landes.

Im Jahr 1906 kündigte die Kaiserliche St. Petersburger Architektenvereinigung im Auftrag der Baukommission einen Wettbewerb für das Projekt des neuen Gebäudes der Frauen-Eparchialschule in Kursk an.

Das Gebäudeprojekt wurde von dem Architekten und Künstler Nikolai Michailowitsch Gruschetski (Fassaden) und dem Bauingenieur Wladimir Grigorjewitsch Slesarew (Gesamtplan des Geländes, Etagenpläne, Schnitte) entwickelt.

Der Bau wurde 1911 abgeschlossen. Im Jahr 1914, während des Ersten Weltkriegs, wurde das Gebäude in ein Militärkrankenhaus umgebaut und blieb bis zur Oktoberrevolution so.

In den 1920er Jahren befand sich hier die Bezirks-Sowjet-Parteischule nach N.I. Bucharin.

1946 wurde das Gebäude an die Kursker Suworow-Militärschule übergeben. Das Umgestaltungsprojekt wurde von dem Orjoler Architekten Igor Anatoljewitsch Iwanow entwickelt, der zu dieser Zeit als leitender Architekt des Woronesh-Militärprojekts arbeitete.

Die Kursker Suworow-Schüler bezogen das Gebäude 1954, aber 1957 zog die Schule nach Ussurijsk um. Das Gebäude blieb im Besitz des Militärs, und darin wurde ein Forschungsinstitut untergebracht, das bis heute tätig ist.

Geo-Punkt

Женское Епархиальное училище в Курске

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