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Das Gebäude der Russischen Diplomatie in München, wo F. I. Tjutschew arbeitete

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Herzogspitalstrasse 12 (im 19. Jahrhundert, 1139; heute ist dies das Viertel Altstadt), hier befand sich die Russische diplomatische Mission, wo 1822, 1837, 1839 und 1844 Fjodor Iwanowitsch Tjutschew arbeitete. In dieser Straße gab es nur wenige Herrenhäuser. Im 19. Jahrhundert wurden in München die Häuser nicht nach Straßen, sondern nach Stadtteilen nummeriert. Das Gebäude ist erhalten geblieben und hat jetzt die Nummer 12.

Am 3. Juli 1999 wurde an dem Gebäude eine Gedenktafel zu Ehren des großen russischen Dichters, Philosophen und Diplomaten angebracht, der als Vermittler zwischen der deutschen und der russischen Kultur fungierte. In Russland gilt Tjutschew als eine der herausragendsten Figuren der bayerischen Gesellschaft, als Witzbold und Dandy, als Frauenliebling. In den literarischen Kreisen Münchens war sein Name jedoch nur wenigen bekannt.

Laut dem lokalen Forscher Arkadi Polonski war der Eigentümer des Gebäudes der russischen Vertretung der königliche Anwalt Ludwig Jakob, der 1808 das Haus von der katholischen Gemeinde kaufte und das obere Stockwerk an die russische Mission vermietete. Der erste russische Gesandte in der Herzogspitalstrasse war Fürst Ivan Barjatinski, der 1815 von Graf Fjodor Pahlen, dem Bruder des Mörders von Paul I., abgelöst wurde. Nach sieben Jahren wurde Ivan Woronow-Dashkov Gesandter, der Tjutschew aufnahm.

In München gibt es mehrere Adressen, die mit dem Namen F.I. Tjutschew verbunden sind.

Geo-Punkt

Здание Русской дипмиссии в Мюнхене, где работал Ф. И. Тютчев

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