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Gebäude der Adelsversammlung in Kursk

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Das majestätische Gebäude der Adelsversammlung in Kursk, erbaut im 19. Jahrhundert, ist ein dreigeschossiges Bauwerk mit origineller Architektur. Heute ist es das Haus der staatlichen Philharmonie der Stadt Kursk, das als Denkmal von staatlicher Bedeutung anerkannt ist.

In der Nähe der Znamenskij-Kathedrale gelegen, schmückt das Gebäude das zentrale Stadtbild von Kursk. Im eklektizistischen Stil erbaut, war es ursprünglich für die Adelsversammlung vorgesehen. In seiner Geschichte wurde das Gebäude zweimal durch Brände beschädigt, wurde jedoch wiederhergestellt.

In verschiedenen Perioden beherbergte es die Adelsversammlung, den Palast der Arbeiter, den revolutionären Militärrat, das Kunstmuseum, das Haus der Roten Armee und das Offiziershaus. Heute gehört das Gebäude der staatlichen Philharmonie, die es als Konzertsaal nutzt.

Ende des 18. Jahrhunderts befand sich an dieser Stelle das Haus der Edlen Versammlung und ein Theater, in dem 1805 der Leibeigene Schauspieler Michail Schepkin auftrat, der später ein berühmter russischer Schauspieler wurde. Im Jahr 1875 zerstörte ein Feuer das Theater und das Gebäude.

Nach dem Brand von 1877 wurde ein neues Gebäude nach einem Entwurf eines unbekannten Architekten errichtet. Im dritten Stock befand sich ein Internat für adlige Kinder. Doch 1892 kam es erneut zu einem Brand, der das Gebäude und das angrenzende Wohngebiet zerstörte.

Das Gebäude wurde nach einem Entwurf des Architekten W. G. Slesarev wiederhergestellt. Nach der Renovierung entstand in der Eingangshalle eine Marmortreppe mit Kolonnade, und es wurde ein großer Saal mit Balkon und Bühne eingerichtet, geschmückt mit Bronze, Spiegeln und Kristall.

Im Jahr 1902 wurde im großen Saal ein Denkmal für Alexander III. aufgestellt, dessen Eröffnung von Kaiser Nikolai II. besucht wurde. Bis zur Oktoberrevolution fanden hier Adelsversammlungen, Konzerte und Theaterpremieren statt. Auf der Bühne traten solche Berühmtheiten wie Fjodor Schaljapin und Nadeschda Plewizkaja auf.

Nach der Revolution wurde das Gebäude zum Palast der Arbeiter, und der große Saal wurde in den Hörsaal von Marx und Engels umbenannt. Hier waren Gewerkschaften untergebracht und Feste wurden gefeiert.

Im Jahr 1943 setzten sich bei dem Rückzug die deutschen Truppen das Gebäude in Brand, und es brannte bis auf die Grundmauern nieder. In diesem Zustand blieb es bis Anfang der 60er Jahre, als es unter der Leitung des Architekten P. Shpary rekonstruiert wurde. Das äußere Erscheinungsbild blieb erhalten, aber im Inneren gab es erhebliche Veränderungen. Das Gebäude wurde zum Offiziershaus mit einem Saal für 900 Personen und einem wichtigen Kulturzentrum in Kursk. 1963 wurde hier das Museum der Kursker Schlacht eröffnet.

Im Jahr 1995 begann im Gebäude ein Planetarium zu arbeiten, und es beherbergte auch die Stadtbibliothek und verschiedene öffentliche Organisationen.

Seit 2010 begann die Schließung der Offiziershäuser, was bei den Bewohnern Unmut hervorrief. Doch dank des Eingreifens des Gouverneurs der Region Kursk wurde das Gebäude an die Region übergeben und wurde zur Konzertstätte der Philharmonie. 2012 ging es in den Besitz der Philharmonie über, und 2013 begann eine umfassende Renovierung, die 2015 abgeschlossen wurde.

Geo-Punkt

Здание Дворянского собрания в Курске

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