Das historisch-literarische Museum von Jalta wurde 1892 im Rahmen des Krim Bergclubs gegründet und wurde bald zu einem wichtigen Zentrum des kulturellen Lebens der Stadt. Seit seiner Gründung hat das Museum bedeutende Veränderungen in Struktur und künstlerischer Ausrichtung durchlaufen. 1918 trennte es sich vom Bergclub und wurde in "Jalta Naturhistorisches Museum" umbenannt. 1924 wurde das Museum zum Heimatmuseum, und 1932 fusionierte es mit dem Ostmuseum.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden wertvolle Exponate nach Nowosibirsk evakuiert, und bereits am 28. April 1944 öffnete das Museum wieder seine Türen für Besucher. 1957 wurde das literarisch-memorielle Haus-Museum von K.A. Trenew und P.A. Pawlenko dem Museum angeschlossen, und 1970 wurde eine Filiale im ehemaligen Anwesen von M.Z. Birjukow eröffnet. 1977 wurde eine neue Ausstellung "Fortschrittliche russische und ukrainische Kultur und Literatur von Jalta vor der Revolution" geschaffen.
1985 änderte das Museum erneut seinen Namen und wurde zum historischen Museum. Vier Jahre später wurde das Gurzuf Museum von Alexander Sergejewitsch Puschkin Teil des Jalta Historischen Museums, kehrte jedoch 1999 wieder zur Selbstständigkeit zurück. 1990 wurde das Museum in Jalta Staatliches Vereintes Historisch-Literarisches Museum umbenannt.
Seit 1996 beteiligt sich das Museum aktiv am kulturellen Leben des Landes: Es veranstaltet Dmitriev-Lesungen, nimmt an kulturellen Veranstaltungen verschiedener Ebenen teil und tauscht Exponate mit anderen Museen der Krim und Russlands aus. 2003 erhielt das Museum seinen endgültigen Namen, Jalta Historisch-Literarisches Museum.
Das Hauptgebäude des Museums, entworfen von Nikolai Petrowitsch Krasnow, befindet sich in der Puschkinskaja, 5. In der Ekaterininskaja, 8 befindet sich das Museum von Lesja Ukrajinka und die Ausstellung "Kultur von Jalta im 19. und frühen 20. Jahrhundert", die dem Hauptinstitut untergeordnet sind. Die Filiale bleibt auch das Haus-Museum von Nikolai Zotovitsch Birjukow. In seiner langen Geschichte hat das Museum über 150.000 Exponate gesammelt, die in den Ausstellungsräumen präsentiert und in den Beständen aufbewahrt werden.
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