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Anna Alexandrowna Wyrobowa

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Anna Alexandrowna Wyrobowa, geborene Taneewa, wurde am 16. Juli 1884 in Sankt Petersburg geboren. Sie war eine enge Freundin der Kaiserin Alexandra Fjodorowna und eine bekannte Memoiristin. Anna stammte aus einer adligen Familie: Ihr Vater, Alexander Sergejewitsch Taneew, war der Hauptverwalter des eigenen Büros Seiner Kaiserlichen Majestät, und ihre Mutter, Nadeschda Illarionowna Tolstaja, war die Ur-Ur-Enkelin des Feldmarschalls M. I. Kutusow. Ihr Großvater mütterlicherseits, Generalleutnant Illarion Tolstoj, nahm am Russisch-Türkischen Krieg von 1877 und 1878 teil, und ihr Urgroßvater, General der Infanterie Nikolai Matwejewitsch Tolstoj, war Direktor des Nikolaevschen Chesmenschen Waisenhauses.

Die Kindheit verbrachte Anna in Moskau und im Familienbesitz Roshdestveno. 1902 legte sie erfolgreich die Prüfung zur Hauslehrerin im Petersburger Schulbezirk ab. Im Januar 1904 erhielt Anna den „Chiffre“ und wurde zur Stadtfräulein ernannt, was die Anwesenheit bei Bällen und Veranstaltungen unter der Kaiserin Alexandra Fjodorowna bedeutete. Dadurch wurde sie eine enge Freundin der Kaiserin und verbrachte viele Jahre in der Nähe der kaiserlichen Familie, begleitete sie auf Reisen und nahm an familiären Ereignissen teil.

Nach der Februarrevolution 1917 wurde Wyrobowa von der Provisorischen Regierung verhaftet und verbrachte trotz ihrer Behinderung mehrere Monate unter schweren Bedingungen in der Peter-und-Paul-Festung wegen des Verdachts auf Spionage und Verrat. Später wurde sie aufgrund mangelnder Beweise freigelassen, aber sie wurde mehrfach verhaftet und verhört.

Im Dezember 1920 gelang es Anna, zusammen mit ihrer Mutter illegal nach Finnland zu gelangen, wo sie die verbleibenden 40 Jahre ihres Lebens unter ihrem Mädchennamen Taneewa lebte. 1923 nahm sie heimlich den Mönchsstand im Smolensker Skit des Walaam-Klosters an und wurde als weltliche Nonne unter dem Namen Maria bekannt. Anna starb im Juli 1964 im Alter von 80 Jahren und wurde auf dem orthodoxen Friedhof in Helsinki im Stadtteil Lapinlahti beigesetzt.

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