Das Wladimir-Susdal Museum-Reservat wurde 1958 gegründet und ist seit 1998 Teil der Liste besonders wertvoller Objekte des kulturellen Erbes der Völker Russlands. Zehn Denkmäler aus den Jahrhunderten XII-XVII sind in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen worden.
Touristen aus aller Welt kommen hierher, um die einzigartigen architektonischen Meisterwerke des alten Rus zu bewundern. Im Jahr 1998 wurde das Museum-Reservat per Erlass des Präsidenten Russlands in das staatliche Verzeichnis besonders wertvoller Objekte des kulturellen Erbes der Völker der Russischen Föderation aufgenommen. Einige der architektonischen Denkmäler des Reservats sind ebenfalls in die UNESCO-Liste des Erbes aufgenommen.
26 Kilometer von Wladimir entfernt, am Ufer des Flusses Kamenka, liegt die Stadt Susdal. Sie war die Hauptstadt des Rostowo-Susdal Fürstentums unter Jurij Dolgorukij und wurde ab der Mitte des XIII Jahrhunderts zur Hauptstadt des Susdal Fürstentums. Die Fürsten von Susdal prägten sogar eigene Münzen, was auf die Bedeutung und den Einfluss der Stadt hinweist. Doch wie Wladimir verlor auch Susdal im Laufe der Zeit seine Unabhängigkeit und unterwarf sich Ende des XIV Jahrhunderts dem Moskauer Großfürsten.
Trotz Bränden und feindlichen Überfällen hat die Stadt ihr einzigartiges architektonisches Erscheinungsbild bewahrt. Das Stadtensemble umfasst den Kreml mit drei Kirchen und fünf Klöstern. Diese weißsteinernen Gebäude fügen sich harmonisch in die umliegende Landschaft ein, ebenso wie andere Bauwerke des Wladimir-Susdal Fürstentums. Zum Komplex des Wladimir-Susdal Reservats gehören der prächtige Kreml aus dem X Jahrhundert mit der blauen Kuppel der Weihnachtskathedrale, das Spaso-Jefimiew-Kloster aus dem XIV Jahrhundert, das einst eine uneinnehmbare Festung war und jetzt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Außerdem gehören zum Reservat das Posadsky-Haus, das Verwaltungsgebäude des Pokrowski-Klosters und das Museum der Holzarchitektur.
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