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Das Anwesen Topornin, das stärkste vorrevolutionäre Gebäude in Baschkortostan

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Vom malerischen Hügel Dewitschi, der in der Nähe des Dorfes Kuschnarenkowo in Baschkortostan liegt, eröffnet sich ein erstaunlicher Blick auf den Fluss Belaja. Wahrscheinlich hat der Adelige Andrei Stepanowitsch Topornin genau deshalb beschlossen, hier sein Anwesen zu errichten. Dieses Land erbte er von seinem Vater, der es für seine Dienste dem Zaren und dem Vaterland erhalten hatte. Die anderen angrenzenden Grundstücke erwarb Topornin selbst, indem er drei russische Dörfer zu einem vereinte, das Stepanowka genannt wurde.

Das Anwesen wurde im strengen klassischen Stil erbaut. Im Inneren waren die Zimmer und Säle mit teuren Möbeln ausgestattet, die Wände zierten schöne Gemälde, und der Kamin, so sagt man, wurde von einem französischen Architekten entworfen, der aus Petersburg eingeladen wurde. Das Heizsystem des Hauses war recht originell, mit einer komplexen Anordnung von Wasserheizungsrohren. Neben dem Anwesen wurde ein Obstgarten angelegt, mit Alleen, Bänken und Pavillons ausgestattet. Der Legende nach hielt sich 1824 Alexander I. im Haus von Andrei Topornin auf, der auf seinen Reisen durch diese Gegend vorbeikam.

Im Jahr 1865 erwarb das Anwesen einen neuen Besitzer, den Kaufmann Michail Gribuschin. Es gibt eine Geschichte, dass er, während er den Fluss Belaja befuhren, so von diesem Ort verzaubert war, dass er beschloss, ihn zu kaufen. Als er zu den Erben von Topornin kam, bot er an, das Anwesen zu jedem Preis zu kaufen. Der Besitzer nannte einen hohen Preis, doch Gribuschin, schmunzelnd, zog eine große Summe Geld aus seinem Stiefel und bezahlte sofort.

Der neue Besitzer richtete hier eine Teeabfüllung ein, pflanzte über hundert Obstbäume und baute einen Anlegesteg am Ufer. Dieser Anlegesteg war eine Zeit lang der wichtigste in Baschkortostan. Nach der Oktoberrevolution von 1917 wurde das Anwesen nationalisiert. In den Jahren des Großen Vaterländischen Krieges war hier eine geheime Schule zur Ausbildung von Saboteuren tätig, später ein Berufsschulzentrum. Im Jahr 1994 gab es einen schweren Brand, der dem Gebäude erheblichen Schaden zufügte. Dennoch wurde das Anwesen so stabil gebaut, dass es bis heute steht, obwohl es wie eine Ruine aussieht.

Geo-Punkt

Усадьба Топорнина, самое крепкое дореволюционное строение Башкирии

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