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Die Tolmatschow-Villa in Kaluga

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Die Villa wurde 1814 zum Gedenken an den Sieg im Vaterländischen Krieg von 1812 erbaut. Das Hauptgebäude der Stadtvilla war ein Bau mit einem vier Säulen umfassenden Portikus. Früher befanden sich hier ein Garten, ein Park, ein Tal und ein Bach.

Es gibt eine Legende, die das Haus mit dem Schaffen des russischen Schriftstellers Iwan Turgenew verbindet. Die Stadtbewohner nannten die Villa "Haus der Wirtin Mumu".

Die Tolmatschow-Villa wurde 1814 am Stadtrand von Kaluga von dem Kaufmann und Altgläubigen Chwostow gegründet. 1881 ging sie in den Besitz der Adelsfamilie Tolmatschow über und wurde 1919 verstaatlicht.

Im Zentrum der Villa steht das Haus mit Säulen, während die Flügel, die sich an den Seiten befanden, nicht erhalten geblieben sind. Zum Komplex gehörten auch Wirtschaftsgebäude, ein Gewächshaus und ein Park.

Die Villa wurde von einem unbekannten Architekten im Stil des Katharinenklassizismus erbaut, wobei in den Holzstrukturen Elemente verwendet wurden, die für Steinbauten charakteristisch sind.

Der bekannte Heimatforscher S. Bessonow bemerkte in seinem Buch "Kalugischer Holzampir" (1928), dass das Haus der Tolmatschows eines der schönsten Beispiele für die Holzarchitektur in Kaluga war und bereits damals einer Renovierung bedurfte.

Heute steht dieses Denkmal des Holzampirs unter der Obhut der Corporation Russische Immobilien, die sich um seine Wiederherstellung und Rekonstruktion nach dem Brand im Sommer 2011 kümmert.

Geo-Punkt

Усадьба Толмачевых в Калуге

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