Nicht weit von Brjansk liegt das Dorf Khotylyovo, wo man die Überreste einer Adelsvilla sehen kann. Seit dem 17. Jahrhundert gehörte sie dem Adelsgeschlecht der Tyutchevs, und Ende des 19. Jahrhunderts ging sie an die Fürsten Tenishev.
Faddej Petrowitsch Tyutchev ließ hier 1759 und 1763 die Verklärungskirche bauen, deren Ruinen bis heute erhalten sind. Die Kirche ist im Stil des elisabethanischen Barocks gestaltet und zeichnete sich durch eine schöne äußere und innere Ausstattung mit zahlreichen dekorativen Elementen aus. Judging by other buildings in this style, the church was truly impressive.
Im Jahr 1934 wurde der obere Teil der Kirche abgerissen, der Glockenturm und die Hauptkuppel verschwanden. Das verbleibende Gebäude wurde mit einem Satteldach versehen und in zwei Etagen unterteilt, wodurch es in ein Wohnheim der örtlichen Fachschule umgewandelt wurde. Als das Gebäude unbrauchbar wurde, wurde es aufgegeben. Je länger es in diesem Zustand steht, desto geringer sind die Chancen auf eine Wiederherstellung. Im Inneren kann man an einigen Stellen die originale Stuckarbeit und Spuren der blauen Farbe sehen, mit der die Wände des Wohnheims gestrichen waren.
Ende des 19. Jahrhunderts verlor der letzte Vertreter der Tyutchevs, der die Villa besaß, sie beim Kartenspiel. 1888 kaufte Fürst W.N. Tenishev das Anwesen, der eine bedeutende Rekonstruktion durchführte. Ein neues Haus wurde gebaut, das Elemente des Klassizismus und der Renaissance vereinte.
Ein besonderes Merkmal des neuen Hauses war die Veranda, von der eine breite Granittreppe zum Fluss führte. Leider ist von dem Haus außer dieser Treppe nichts mehr übrig geblieben, da es während des Zweiten Weltkriegs von den deutschen Truppen zerstört wurde.
Die Überreste des Parkgeländes sind erhalten geblieben, das nach den Vorstellungen der neuen Besitzerin, M.K. Tenisheva, umgestaltet wurde. In den letzten hundert Jahren hat sich jedoch niemand um ihn gekümmert. Die Lindenalleen, Ahornbäume, Eichen und Lärchen sind stille Zeugen des Wandels der Epochen. Auch die originalen schmiedeeisernen Tore des Parks sind erhalten geblieben. Wie das gesamte Dorf liegt der Park auf Hügeln, die von zwei Tälern durchzogen sind, über die die Tenishevs zwei Steinbrücken bauten. Die Überreste einer dieser Brücken sind bis heute erhalten geblieben.
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