Die alte Stadt Rostow ist bekannt für ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten, doch nur wenige wissen, dass das älteste Kloster hier das Spaso-Pesotski-Kloster war, das im 13. Jahrhundert gegründet und längst aufgelöst wurde. Obwohl man nicht behaupten kann, dass es davor keine älteren Klöster gab, schweigen die erhaltenen Quellen darüber. Das Kloster wurde von der Fürstin Maria Michailowna Tschernigowskaja, der Frau des Rostower Fürsten Wasilij, gegründet.
Die Geschichte dieser alten orthodoxen Stätte ist mit vielen herausragenden Persönlichkeiten verbunden. Neben der Gründerin wurden hier ihr Sohn Gleb Wasilkowitsch und seine Frau Theodora beigesetzt, die laut einigen Quellen die Tochter des Khan Batu war. In den ersten drei Jahrhunderten war das Kloster aus Holz und wurde aufgrund von Bränden und Verfall mehrfach umgebaut. Erst an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert wurde die steinerne Spaso-Transfiguration-Kirche errichtet, die in veränderter Form bis heute erhalten geblieben ist. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts blühte das Kloster, wurde jedoch auf Befehl von Kaiserin Katharina der Zweiten zunächst aufgelöst und dann dem Jakowlew-Kloster zugeordnet. So endete die jahrhundertealte Geschichte der Stätte als aktives Kloster, viele Gebäude gingen verloren, aber die Spaso-Transfiguration-Kirche blieb erhalten.
In der Zeit der sowjetischen Herrschaft wurde die erhaltene Kirche geschlossen und stark verfallen, blieb jedoch erhalten. In der heutigen Zeit wurde sie restauriert und ist wieder in Betrieb.
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