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Ilinka Straße

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Lage und Herkunft

Ilinka, eine der drei Hauptstraßen von Chinesischer Stadt und die zentrale Straße von Großem Posad. Sie ist seit dem 16. Jahrhundert bekannt durch das Ilinka-Kloster, das ihr den Namen gab. Früher hieß die Straße Dmitrijewskaja wegen der Kirche des heiligen Dmitri von Thessaloniki, die seit 1472 an der Stelle der Börse stand. Im 15. Jahrhundert begann die Straße an den Spasski-Toren des Kremls und endete an der modernen Großen Tscherkasskaja-Gasse. In der Nacht vom 17. Mai 1606 wurde das Geläut der Klosterkirche zum Signal für den Aufstand, bei dem der falsche Dmitri I. starb. Nach dem Brand von 1626 wurde das Kloster aufgelöst, und die Kirche des Propheten Elia wurde zur Pfarrkirche (heute ist dies Haus Nr. 3).

Die Straße hatte immer eine Handels- und Geschäftsfunktion. Hier befanden sich Handelshöfe und Klosteranwesen. Bis 1737 war das bedeutendste Gebäude der Komplex des Botschaftshofes. Im Brand von 1812 brannte das Gebiet von Ilinka vollständig nieder. Im 19. Jahrhundert wurden die Klosteranwesen und Läden durch große Banken ersetzt.

Nach der Revolution wurde die Straße von staatlichen Institutionen besetzt. 1935 wurde Ilinka in Kuibyschew-Straße umbenannt, zu Ehren des Vorsitzenden des Staatsplans, der sich am Börsenplatz befand. Den alten Namen erhielt die Straße 1990 zurück.

Heute hat die Straße eine Länge von 550 Metern.

Bekannte Gebäude

Ilinka beginnt mit den Handelsreihen, die vom Architekten A. Pomjancew im neorussischen Stil entworfen wurden.

Mittlere Handelsreihen

Obere Handelsreihen

Auf der rechten Seite ist das Gebäude des Alten Handelsplatzes erhalten geblieben, das 1830 nach dem Entwurf des Architekten O. Bowe erbaut wurde.

Heute kann man in Ilinka Gebäude aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert im Jugendstil sehen. Dies sind ehemalige Banken, die in der Sowjetzeit zu Regierungsinstitutionen wurden. Unter ihnen sticht das Gebäude der Börse hervor, das vom Architekten A. Kaminski im neoklassizistischen Stil erbaut wurde.

Entlang der Straße befinden sich Gebäude und Komplexe aus dem frühen 20. Jahrhundert: die Nordische Versicherungsanstalt, entworfen von Architekt I. Rerberg, die Bank Naidenow und das Haus der Moskauer Kaufmannsgesellschaft „Botschaftshof“, das mit seinem Namen an den hier im 17. Jahrhundert bestehenden Botschaftshof erinnert.

Ilinka könnte ein hervorragendes Freiluftmuseum der Moskauer Architektur werden.

Geo-Punkt

Улица Ильинка

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