Das Museum öffnete am 22. Juni 1993 seine Türen für Besucher. Zehn Jahre zuvor wurde im Dorf unter der Leitung von Natalja Pawlowna Kalinichenko ein Heimatforscherclub gegründet. Diese Enthusiasten beschäftigten sich aktiv mit Forschungsarbeiten: Sie studierten die Geschichte des Dorfes, zeichneten die Erinnerungen der Einheimischen auf und erstellten Alben. Im Zeitraum von 1990 bis 1993, bis zur offiziellen Eröffnung des Museums, schrieben die Heimatforscher vier "Bücher des Gedächtnisses", die den Teilnehmern des Großen Vaterländischen Krieges und den Arbeitern an der Heimatfront gewidmet waren. Diese Bücher wurden zu den ersten Exponaten des Museums. Seit seiner Eröffnung ist das Museum nicht nur ein Ort der Begegnung mit Geschichte und Antiquitäten, sondern auch eine Plattform für den Austausch unter Landsleuten, für Veteranentreffen und für die zusätzliche Bildung von Schülern.
In den ersten Jahren seines Bestehens begann die Bildung seiner Sammlungen. Besonders bekannt wurde die Sammlung von Heimtextilien und Kleidung. In 27 Jahren wurde erhebliche Arbeit zur Erforschung und Beschreibung dieser Sammlungen geleistet. Wissenschaftlich-populäre Publikationen der Reihe "Volkskunststoffe" wurden herausgegeben, Vorträge, Gespräche und Workshops zu traditioneller Kleidung, Textilien und Stickerei organisiert. Außerdem wurde ein wissenschaftlich-ausstellungsprojekt "Kleidung als Ding, Zeichen der Zeit und nationale Zugehörigkeit der Völker des Ural" entwickelt.
Heute umfasst die Museumsammlung etwa 6.500 Objekte. Darunter sind naturwissenschaftliche Exponate, Heimtextilien, Numismatik, Keramik und Porzellan, was nur teilweise den Reichtum der Museumsbestände widerspiegelt.
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