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Handelshaus der Tretyakows mit der Bank 'Lyon Kredit'

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Im 18. Jahrhundert standen an der Ecke des Kusnezki-Brücke und der Roschdestwenska zwei-stöckige Steingebäude mit Läden, die Graf I.I. Woronzow gehörten. Diese Läden wurden der Beginn des Ruhms der Kusnezki-Brücke als der "französischsten" Straße des alten Moskaus, wo die ersten eleganten Geschäfte aus Paris eröffnet wurden. Ein Jahrhundert später ging das Eigentum an die Kaufleute Brüder P.M. und S.M. Tretyakow, die Gründer der berühmten Kunstgalerie. 1889 begann der Bau des Handelshauses auf diesem Grundstück. Der Architekt wurde schnell ausgewählt, die Arbeiten wurden A.S. Kaminski, dem Lieblingsarchitekten der Tretyakows und ihrem Verwandten, anvertraut, da er mit der Tochter von Sergej Michailowitsch Tretyakow verheiratet war.

In drei Jahren baute Kaminski an der Kusnezki-Brücke ein dreistöckiges "Terem" im russischen Stil, eines seiner besten Werke. Schon bei der Planung war bekannt, dass ein Teil des Gebäudes an der Roschdestwenska von der Bank "Lyon Kredit" gemietet wird. Im Keller, wo Safes untergebracht werden sollten, wurde ein einzigartiges System geschaffen, das es ermöglichte, den Raum mit Wasser zu fluten, um zusätzlichen Schutz vor Räubern zu bieten. Von der Seite der Kusnezki-Brücke öffnete das Geschäft "Datsjaro", bekannt für die Veröffentlichung hochwertiger künstlerischer Grafiken.

Die Innenräume des Gebäudes waren prächtig: Böden aus Mosaik aus buntem Marmor, eine elegante Treppe mit Marmorbalken, hergestellt in der Fabrik der Brüder Bromley, ein prächtiger gusseiserner Balkon-Altan und Wandteppiche an den Wänden.

Nach der Revolution wurde das Haus nationalisiert. Bald darauf wurde hier das Volkskommissariat für Justiz untergebracht, später die Staatsanwaltschaft der RSFSR. In einem Teil des Gebäudes an der Kusnezki-Brücke befand sich ein Friseursalon. In diesen Jahren ging ein großer Teil der Innenräume verloren.

An der Schwelle des 20. und 21. Jahrhunderts befanden sich im ehemaligen Handelshaus der Brüder Tretyakow ein Restaurant und eine Sauna mit Schwimmbad.

2007 begann die Restaurierung des Denkmals. Die Mosaikböden, die Treppe, der Balkon-Altan, der Kronleuchter aus dem späten 19. Jahrhundert, wahrscheinlich nach einer Skizze des Künstlers A.N. Benois geschaffen, wurden wiederhergestellt, genaue Kopien der zuvor die Wände schmückenden Wandteppiche angefertigt. Die Fassaden des Gebäudes wurden renoviert, das kupferne, figürliche Dach mit Wellen wurde wiederhergestellt.

Jetzt, wie vor der Revolution, nimmt ein Teil des Gebäudes eine Bank ein, während sich in einem anderen Teil verschiedene Büros befinden.

Geo-Punkt

Торговый дом Третьяковых с банком “Лионский кредит”

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