Das Museum wurde 1992 eröffnet und befindet sich in einem zweigeschossigen Gebäude, das 1957 erbaut wurde, mit einer einzigartigen architektonischen Lösung. Seine Gründung wurde durch die Bemühungen der Bezirksverwaltung, verschiedener Produktionsorganisationen und der Einwohner des Talowskij-Bezirks möglich. Im Museum sind etwa 30.000 heimatkundliche Materialien untergebracht, die über die Besiedlung der Region, die kulturellen Traditionen der einheimischen Bevölkerung, die Geschichte der Entwicklung des Talowskij-Bezirks und die Veränderungen der Natur auf seinem Gebiet berichten.
Im ethnographischen Saal sind Ausstellungen mit Arbeits- und Alltagsgegenständen der ersten Siedler des Bezirks präsentiert, beginnend mit der Besiedlung dieser Ländereien bis zum 20. Jahrhundert. Eine separate Ausstellung ist dem Schaffen von M. E. Pjatnickij, dem Gründer des ersten Volkschores in Russland, gewidmet.
Der Saal zur Geschichte der Entwicklung des Talowskij-Bezirks beleuchtet die Ereignisse des Bürgerkriegs, die Wiederherstellung der Wirtschaft nach dem Krieg, die Gründung und Entwicklung der Kolchosen, die Arbeit des Eisenbahnknotens der Station Talowaja und umfasst auch eine Fotogalerie von Ehrenbürgern und verdienten Arbeitern verschiedener Branchen.
Der Saal des Kampfes Ruhm ist der Geschichte des Talowskij-Bezirks und seiner Einwohner während des Großen Vaterländischen Krieges gewidmet. Hier ist auch eine Ausstellung über die Teilnehmer des Krieges in Afghanistan und lokale Berufssoldaten zu sehen.
Der Saal der Natur und der Umgestaltung der Steppenlandschaft erzählt von der Verwandlung der Steppenregion in eine fruchtbare Oase, die von einer Expedition unter der Leitung des Bodenkundlers V. V. Dokutschajew begonnen wurde.
Im Ausstellungsraum des Museums finden regelmäßig Ausstellungen von Malerei, dekorativer und angewandter Kunst, Fotoausstellungen sowie Wanderausstellungen zu verschiedenen Themen statt.
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