Im Jahr 2006 erwarb die Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats ein Anwesen am Ufer des Kolpinsees in Götschendorf, das im Land Brandenburg, Deutschland, liegt. Dieses Anwesen umfasst eine Villa und ein zweigeschossiges Gebäude mit 12 Einzimmerwohnungen und befindet sich im Uckermark, etwa 90 km von Berlin entfernt. Das Eigentum liegt im Zentrum des geologischen Naturschutzgebiets der Eiszeit und hat eine reiche Geschichte.
Die Behörden des Landes Brandenburg unterstützten die Initiative zur Schaffung eines Klosters und spirituellen Zentrums der Russischen Kirche an diesem Ort, das ein Treffpunkt für Christen in Deutschland und alle, die sich für die russisch-orthodoxe Kultur interessieren, werden kann. Das Projekt erhielt auch Unterstützung vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten Russlands und der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland, die es als wichtigen Bestandteil zur Stärkung der kulturellen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland betrachten. Zur Unterstützung der Klostergründung wurde der Verein "Freunde des Heilig-Georgs-Klosters" gegründet, dem bekannte gesellschaftliche, religiöse und politische Persönlichkeiten aus beiden Ländern angehören.
Am 21. August 2007 wurde durch Beschluss des Synods das Kloster gegründet. Aufgrund der Finanzkrise wurde der Bau jedoch für mehrere Jahre ausgesetzt und begann erst im Dezember 2011 mit dem Bau des Klosterhauses.
An dem Bau war aktiv Norbert Kuhinke beteiligt, ein bekannter deutscher Journalist, der der Hauptinspirator für die Schaffung der Abtei in Ostdeutschland wurde.
Am 6. Mai 2015 wurde im Heilig-Georgs-Kloster ein bronzernes Kreuzdenkmal zum 70. Jahrestag des Sieges im Zweiten Weltkrieg eingeweiht. Dieses Denkmal ist fünf Meter hoch und wiegt zwei Tonnen, es wurde aus privaten Spenden in Rostow am Don gefertigt und in das Kloster in Götschendorf gebracht, wo sich während des Krieges der Sitz des nationalsozialistischen Feldmarschalls Hermann Göring befand.
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