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Heilig-Geist-Kloster in Nowgorod

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Das Heilig-Geist-Kloster, gelegen in Nowgorod, ist ein orthodoxes Kloster, das seit dem 12. Jahrhundert bekannt ist. Derzeit ist es nicht in Betrieb.

Die Geschichte des Klosters ist wenig erforscht. Es wird erstmals in der Chronik unter dem Jahr 1162 erwähnt, und 1386, als die Truppen von Dmitri Donskoi Nowgorod erreichten, wurde das Kloster wie viele andere verbrannt.

Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts gab es im Kloster drei steinerne Kirchen: die Kirche des Heiligen Geistes, die Dreifaltigkeitskirche und die Nikolauskirche. Im 18. Jahrhundert wurde das Männerkloster aufgelöst und die Mönche nach Walaam verlegt. Später wurde das Kloster als Frauenkloster wiederhergestellt. Heute sind nur die Kirche der Herabkunft des Heiligen Geistes und die Speisehalle der Dreifaltigkeitskirche erhalten. Diese Gebäude zeichnen sich durch eine Fülle von Verzierungen und kleine hölzerne Kuppeln auf hohen, schmalen Tambouren aus. Sie sind nicht verputzt, was die Besonderheiten des Mauerwerks sichtbar macht.

Anfang der 1920er Jahre wurde das Kloster geschlossen, und die Kirche des Heiligen Geistes wurde im Februar 1926 dem Gubarchivbüro zur Aufbewahrung von Archiven übergeben. Während des Zweiten Weltkriegs nutzte die deutsche Kommandantur die Kirche als Lager. Nach dem Krieg wurde das Denkmal restauriert und erneut als Archiv genutzt. Es erlitt keine erheblichen Zerstörungen, obwohl ein Teil der Malerei in den Innenräumen verloren ging.

In den Jahren 1984-1985 wurden im Dom Restaurierungsarbeiten durchgeführt, einschließlich des Austauschs der Abdeckung der zentralen Kuppel, der Verstärkung des Rahmens, der Installation eines Kreuzes, der Reparatur dekorativer Elemente und Fassaden. Die Architektin N.N. Kuzmina führte 1984 eine Untersuchung des Denkmals durch und entwickelte ein Restaurierungsprojekt. Das Denkmal ist eine vier-säulige, einschiffige Kirche aus dem späten 19. Jahrhundert im „neurotischen“ Stil, der in der Region Nowgorod selten vorkommt.

Die Dreifaltigkeitskirche ist ein kleiner, säulenloser Tempel im Untergeschoss, an den sich von Westen die Speisehalle anschließt. Architektonische Elemente wie spitzbogenförmige Bögen und ein Gesims aus Nischen verbinden den Tempel mit den nowgorodischen Bauwerken der Mitte des 16. Jahrhunderts. In der Speisehalle befinden sich wirtschaftliche und kultische Räume. Die Architektur vereint lokale und moskauer Traditionen. Die Kirche wurde während des Krieges beschädigt und 1963 nach dem Entwurf des Architekten T.V. Gladensko restauriert.

Geo-Punkt

Свято-Духов монастырь в Великом Новгороде

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