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Kreisheimatmuseum Sowetskij

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Das Kreisheimatmuseum Sowetskij in der Region Kirov, eines der ältesten im Gebiet, wurde am 16. Juni 1910 auf Initiative des Heimatforschers A. S. Lebedew eröffnet. Von 1919 bis 1922 existierten zwei separate Museen: ein Heimatmuseum und ein Kunst- und Antiquitätenmuseum. 1922 fusionierten sie zu einem wissenschaftlich-künstlerischen Museum, das 1926 zum Museum der lokalen Region wurde. Seit 1936 trägt es den Namen Heimatmuseum.

1985 zog das Museum in ein neues Gebäude um, in dem zuvor von den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bis 1977 das Kulturhaus untergebracht war. Von 1986 bis 1991 wurden gemeinsam mit Künstlern der künstlerisch-produktiven Werkstätten von Kirov neue Ausstellungen gestaltet: eine Abteilung zur Natur, die Geschichte der Region von den ersten Siedlungen bis 1914, die Geschichte der Region von 1917 bis 2006 sowie eine Ausstellung über herausragende Landsleute.

Seit 1998 fungiert das Museum als kommunale Kultureinrichtung unter dem Namen „Kreisheimatmuseum Sowetskij“. 2004 wurde dem Museum auf Initiative der Mitarbeiter und Heimatforscher durch den Beschluss der Sowjetischen Kreisduma der Name A. S. Lebedew zugewiesen. Im Museum gibt es einen Ausstellungsraum, in dem man Werke von Amateurkünstlern und Souvenirs von Meistern der dekorativen und angewandten Kunst erwerben kann.

Das Team des Museums ist klein, insgesamt drei Personen: der Direktor und zwei Mitarbeiter. Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten fördern sie aktiv das Wissen über die Heimatforschung unter den Bewohnern der Stadt und des Kreises durch Ausstellungen, Führungen, Vorträge und thematische Veranstaltungen zu 30 Themen. Die Mitarbeiter arbeiten ständig daran, die Qualität der Veranstaltungen zu verbessern und neue Formen der kulturell-educationalen Arbeit zu finden, was es ihnen ermöglicht, die Pläne erfolgreich umzusetzen und jährlich etwa 17.000 Besucher anzuziehen.

In Zeiten der Verwässerung moralischer Werte bleibt die Heimatforschung ein wichtiger Teil der Erziehung auf der Grundlage guter Traditionen der Vergangenheit. Sie hilft, Gefühle wie Patriotismus, Liebe zur Heimat und Respekt vor Traditionen zu entwickeln.

Die Mitarbeiter des Museums unterstützen Schüler dabei, ihr Wissen über Geschichte, Naturkunde und Ästhetik zu festigen, führen Zeichenunterricht und literarisch-musikalische Kompositionen zu Gedenktagen gemeinsam mit dem Volksensemble „Silberne Tautropfen“ des Veteranenclubs durch.

In den letzten Jahren wurden dank der gemeinsamen Arbeit von Heimatforschern und Mitarbeitern 14 Publikationen über die Geschichte der Stadt und des Kreises sowie seiner Bewohner herausgegeben. Dies hat die wissenschaftliche Forschung und Sammlungstätigkeit aktiviert. In den Beständen des Museums befinden sich mehr als 15.000 Exponate des Hauptbestands und über 10.000 wissenschaftliche Hilfsmittel.

Das Museum arbeitet aktiv mit lokalen Zeitungen zusammen und pflegt ständige Kontakte zu Kindereinrichtungen und Bildungseinrichtungen der Stadt. Es ist ein Zentrum des historischen Gedächtnisses der Region, und das Team strebt danach, dass jeder Bewohner seine Geschichte kennt.

Geo-Punkt

Советский районный краеведческий музей

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