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Sologub Fjodor Ljwowitsch

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Im neunzehnten Jahrhundert traten viele herausragende Kulturpersönlichkeiten auf, insbesondere unter den russischen Schriftstellern, Künstlern, Dichtern und Komponisten. Doch nicht alle von ihnen haben bis heute ihren Bekanntheitsgrad bewahrt. Einer dieser Menschen war Fjodor Ljwowitsch Sologub, der über viele kreative Talente verfügte.

Fjodor Ljwowitsch wurde am 9. Februar 1848 in eine Grafenfamilie in der Wladimir-Region geboren. Er war der Sohn von Lew Alexandrowitsch Sologub, einem bekannten Teilnehmer an den poetischen Abenden der Puschkin-Ära, und der Neffe des berühmten Memoirenschreibers und Dichters Wladimir Alexandrowitsch Sologub. Nach einer glänzenden Ausbildung heiratete Fjodor Ljwowitsch die Hofdame der Kaiserin, Baronin Natalja Michailowna Bode. Finanzielle Schwierigkeiten beschäftigten ihn nicht, sodass er sich voll und ganz seiner Kreativität widmen konnte. Er unterrichtete an der Moskauer Dramatischen Schule, arbeitete als Schauspieler und Theatermaler und schuf auch Aquarelle. In seiner Sammlung befanden sich viele großartige Bilder, die bereits von seinem Vater begonnen worden waren. Die Familie Sologub lebte in der Povarstraße, wo sie oft von bekannten Persönlichkeiten besucht wurde, wie Lew Nikolajewitsch Tolstoi, der ihr Anwesen als das Herrenhaus der Rostows beschrieb. Neben all dem fand Sologub auch Zeit, Gedichte zu schreiben.

Leider lebte Fjodor Ljwowitsch nur 42 Jahre und starb am 29. Oktober 1890. Er wurde im Donskoi-Kloster beigesetzt. Seine Frau überlebte ihn um 29 Jahre, und seine Töchter, die Hofdamen der Kaiserin waren, wurden in der Sowjetzeit verfolgt. Die älteste Tochter Elena war lange Zeit im Exil, während die jüngere, Wera, ins Ausland gehen konnte, wo sie bald darauf starb.

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