Die Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit, im byzantinischen Stil erbaut, wurde nach dem Vorbild der Uspenski-Kathedrale im Moskauer Kreml errichtet. Der Bau dauerte lange, und im Jahr 1688 wurden zusätzliche Mittel für die Fortsetzung bereitgestellt. Der Abschluss der Arbeiten wird auf das Jahr 1706 datiert, als auch der Bau der Klosterumfriedung abgeschlossen wurde. Ursprünglich, bis Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts, hatte die Kathedrale einen Altar.
Die Kathedrale ist ein vier Säulen, drei Apsiden, fünfkuppeliges Gebäude. Im Süden schließt sich eine Vorhalle an, im Westen ein dreigeschossiger Glockenturm. Alle Fenster, mit Ausnahme derjenigen, die später in der abgerissenen Vorhalle waren, sind an ihrem Platz erhalten geblieben. Die Kreuze auf den Kuppeln wurden vergoldet, und die Kuppeln selbst, die mit Zinkblech gedeckt sind, wurden repariert. Das Eisen-Dach ist grün gestrichen. Der Holzboden wurde durch Gusseisenplatten ersetzt. Die Weiße der Wände zeugt davon, dass der Tempel in der Mitte des 18. Jahrhunderts nicht bemalt war. Der Glockenturm wurde mit einer Kuppel, einer Hauptkuppel und einem Spitzdach abgeschlossen, und die Öffnungen waren mit gedrechselten Balustraden gesichert. Im Jahr 1803 wurde beschlossen, den Glockenturm der Dreifaltigkeitskathedrale wegen des Baus einer neuen Klosterkirche, der Tichwiner, abzureißen.
So hat sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Erscheinungsbild der Dreifaltigkeitskathedrale erheblich verändert. Die ursprüngliche Komposition des Denkmals ging verloren: die zweigeschossige Vorhalle und der dreigeschossige Glockenturm verschwanden, die Fassaden und das Dach veränderten sich. Im Jahr 1851 wurde der Vorraum erheblich erweitert und in eine Speisehalle mit zwei Altären, einer Kuppel und einer Hauptkuppel umgewandelt. Um den Durchgang von der Speisehalle zur Kathedrale zu ermöglichen, wurde die westliche Wand teilweise abgerissen. Über der Speisehalle erhob sich eine Kuppel mit einer Hauptkuppel.
Im Jahr 2002 begann die Wiederbelebung des Klosters als Frauenkloster. Seit 2007 werden Restaurierungsarbeiten durchgeführt: Dacharbeiten an der Krypta der Dreifaltigkeitskathedrale, Restaurierung der Kuppel, des südöstlichen Turms, der östlichen Wand der Klosterumfriedung und eines inneren Abschnitts der südlichen Wand.
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