Der Tempel wurde in der Zeit von 1901 bis 1911 nach einem Entwurf von F.N. Malinowski erbaut. Es wird vermutet, dass sein Prototyp die Marinekathedrale in Kronstadt war. Architektonisch ist er fast identisch mit der Kirche der Gottesmutter von der Schmerzhaften in Swijazhsk. Der Tempel wurde 1912 zur Feier des 300-jährigen Bestehens des Hauses Romanow geweiht. Er gehört zu den symmetrisch-axialen, fünfkuppligen, vierstützigen, einapsidalen Kirchen. Der Tempel selbst ist ein zweilichtiger viereckiger Bau mit einer hohen zentralen Lichtkuppel, gekrönt von einer sphärischen Kuppel mit einer Zwiebelhaube, und vier eckigen, blinden Tambouren mit Zwiebelkuppeln. Die oberen Teile des Tempels sind nicht erhalten geblieben. An der östlichen Fassade heben sich drei halbrunde Apsiden unter einer Konche hervor. Auf der westlichen Seite schließt sich eine einschalige Speisehalle mit einem Satteldach an, die in der Breite fast dem Tempel und dem unteren Geschoss des Glockenturms entspricht, der die Achse Ost-West abschließt. Die dreischiffige Struktur des Tempels wird an den Fassaden durch rustizierte Lisenen betont. Die Bogenfenster des zweiten Lichts sind mit profilierten Leisten mit keilförmigem Abschluss eingefasst. Die Türportale an den südlichen und nördlichen Fassaden haben ebenfalls keilförmige Archivolten. An den Fassaden der Speisehalle befinden sich sechs rechteckige Fenster, die durch zwei Türen getrennt sind. Bei der Gestaltung des unteren Geschosses des Glockenturms, dessen obere Teile verloren gegangen sind, wurden halbrunde und dreieckige Arkaturen, ein „Stadt“-Kragen, halbe Baluster, Lisenen, Pilaster und dreilappige keilförmige Archivolten verwendet. Dies ist ein Denkmal der Kultarchitektur im eklektischen Stil der russisch-byzantinischen Richtung.
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