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Die Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter in Olonets

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Auf der Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter in Olonets wird die erste Phase der Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten abgeschlossen. Das Gebäude, das in der sowjetischen Zeit umgebaut und lange Zeit nicht zweckgemäß genutzt wurde, soll sein historisches Erscheinungsbild zurückerhalten.

Die Kirche befindet sich auf der Mariam-Insel im Zentrum der Stadt, an der Stelle, wo die Flüsse Olonka und Megrega zusammenfließen. Laut dem Katasterbuch existierten hier seit dem 16. Jahrhundert Kultstätten. Die Kirche der Smolensker Ikone der Gottesmutter wurde 1828 anstelle der alten Smolensker Kathedrale mit Mitteln erbaut, die auf Erlass von Kaiser Alexander I. nach seinem Besuch in Olonets bereitgestellt wurden.

Das Kirchengebäude war aus Ziegeln und verputzt, im klassischen Stil der Kirchenarchitektur ausgeführt. Es bestand aus vier Teilen: einem vierzig Meter hohen dreigeschossigen Glockenturm, dem Speisesaal, dem Hauptteil der Kirche und dem Altar. Der fünfkuppelige Tempel wurde zur Hauptarchitekturdominante von Olonets, seine vergoldeten Kuppeln und der Glockenturm waren von weitem sichtbar. Es sind Gravuren und Fotografien erhalten geblieben, die zeigen, wie die Kirche Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts aussah. In dieser Form stand sie bis in die 1930er Jahre, doch die Zeit und historische Ereignisse machten ihr zu schaffen.

In den Jahren der Verfolgung der Kirche wurden die Kuppeln abgerissen und der Glockenturm gesprengt. An seiner Stelle entstand ein Holzbau mit einem Satteldach. Lange Zeit wurde das Gebäude nicht zweckgemäß genutzt: zuerst als Klub, dann als Heimatmuseum, was zu erheblichen Veränderungen seines architektonischen Erscheinungsbildes führte.

1992 wurde das Gebäude an die Petrosawodsker und Karelische Diözese zurückgegeben, aber für seine Nutzung war eine Restaurierung erforderlich, die 1998 nach einem Projekt der ZAO „LAD“ begonnen wurde. In dieser Zeit wurden die verlorenen Teile des Tempels, die Tamboure und Kuppeln, Fenster- und Türfüllungen wiederhergestellt, Dacharbeiten durchgeführt und die Fassaden bearbeitet. Die Finanzierung der Arbeiten erfolgte aus verschiedenen Quellen: aus dem Bundeshaushalt wurden 3,5 Millionen Rubel bereitgestellt, aus dem republikanischen Haushalt 8,5 Millionen Rubel, und auch außerbudgetäre Mittel wurden von der Gemeinde der Smolensker Kathedrale akquiriert.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 360. Jahrestag von Olonets ist in diesem Jahr die Fertigstellung der ersten Phase der Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten geplant: Abschluss der Arbeiten am Hauptteil der Kirche und am Speisesaal, Einrichtung eines neuen Eingangs, Reparatur der elektrischen Netze, Installation von Fußbodenheizungen und Durchführung von Abschlussarbeiten. Die Arbeiten werden von der LLC „Neosysteme Engineering“ durchgeführt.

Am 26. September 2009 fand in dem restaurierten Speisesaal zum ersten Mal nach langer Pause ein feierlicher Gottesdienst statt. Von diesem Moment an werden hier regelmäßig Gottesdienste abgehalten, und bis zum Ende des Jahres, nach Abschluss der Arbeiten, werden alle Räumlichkeiten der Kirche wieder zweckgemäß genutzt. Die Wiederaufnahme der Aktivitäten der Kirche wird ein wichtiges Ereignis für die orthodoxen Oloneter und für die Entwicklung der Petrosawodsker und Karelischen Diözese sein und wird auch dazu beitragen, dieses wertvolle architektonische Denkmal zu erhalten.

Geo-Punkt

Собор Смоленской иконы Божией Матери в Олонце

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