Im Südwesten des Klosters befindet sich die Smolensker Kirche, ein einzigartiges Denkmal der kostromischen Architektur des 19. Jahrhunderts, das im russisch-byzantinischen Stil erbaut wurde. In ihre Konstruktion ist ein Fragment der alten Klostermauer aus dem 17. Jahrhundert mit einem Eckturm integriert. Nach dem Brand von 1773 wurde an den Turm eine hölzerne Kapelle angebaut. In den Jahren 1824-1825 wurde mit Mitteln des kostromischen Kaufmanns F.M. Obryadchikov, wahrscheinlich nach einem Entwurf des Gouvernementsarchitekten P.I. Fursov, anstelle der Kapelle die Smolensker Kirche erbaut, deren Grundlage der Turm bildete. 1827 wurde die Kirche im Norden und Osten durch Apsidenanbauten erweitert. Nach den Bränden von 1840 und 1847 wurde sie in den 1860er Jahren mit dem Krankenhausgebäude verbunden und nach dem Brand von 1887 in den Jahren 1888-1891 mit einer erneuerten Fassaden- und Innenausstattung wiederhergestellt. Im Inneren war die Kuppel der Kirche mit Malerei geschmückt, die Wände mit Kunstmarmor, und die Böden und Treppen waren aus Portlandzement mit Marmorgranulat gefertigt. In den Jahren 1972-1978 wurde das Gebäude von KSNRPM restauriert.
Die Kirche, zweigeschossig, ohne Säulen und mit einer Kuppel, aus Ziegeln und verputzt, stellt einen hohen viereckigen Bau dar, der auf drei Seiten von leicht abgesenkten Anbauten mit Apsiden umgeben ist. Die Grundlage des Vierecks bildet der Eckturm der Mauer, dessen massive Wände im Grundriss des Gebäudes gut sichtbar sind. Jede Wand endet mit drei falschen Zakomaren. Über dem kuppelförmigen Dach erhebt sich eine facettierte Tambour mit einer vergoldeten Kuppel und einem Kreuz. Der byzantinische Architekturstil wird durch gestreifte Fassaden mit breiter Rustizierung, die Rustizierung der Archivolten der Bogenfenster und Zakomaren sowie durch reliefierte griechische Kreuze in den Tympana der unteren Fenster und an den Apsiden betont. Die Eingänge sind mit eisernen zweiflügeligen Gittern mit pflanzen-geometrischen Ornamenten geschmückt. Im Inneren ist das obere Geschoss des Tempels mit einem achtbogenförmigen Gewölbe mit Ecktrompen und einer Öffnung des Tambours überdeckt. Von der Innenausstattung ist nur das als wundertätig verehrte Smolensker Ikone der Gottesmutter erhalten geblieben, die nicht vor der Mitte des 17. Jahrhunderts auf einem verputzten Untergrund in einem in die Wand des Eckturms eingebauten Schrein gemalt wurde. Die Ikone, die Regen, Wind und Bränden ausgesetzt war, wurde mehrfach erneuert. Im 18. Jahrhundert schützte die an den Turm angebaute Kapelle die Ikone vor äußeren Einflüssen. Eine Untersuchung ergab, dass die Malerei der Ikone stark verloren gegangen ist, bis zur Grundierung.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.