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Tod von Maria Sachartschenko-Schultz

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In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1927 unternahm eine Gruppe, zu der J. S. Peters (richtiger Nachname Wosnesenski) und A. O. Opperput gehörten, einen gescheiterten Versuch, das Wohnheim der Tschekisten in der Malaya Lubyanka, Haus 3/6, in Brand zu setzen. Ihr Plan scheiterte, da die Wache die Terroristen entdeckte, bevor sie sich auf den Anschlag vorbereiten konnten. Infolgedessen explodierte nur ein Melinit-Sprengsatz, der ein Feuer auslöste, das schnell gelöscht wurde. Danach trennten sich die Terroristen: Sachartschenko-Schultz ging mit Peters, während Opperput separat ging. Sie versuchten, die Westgrenze zu überqueren, aber das OGPU hatte bereits Alarm geschlagen. Zur Suche nach den Terroristen entlang der Grenze und in den angrenzenden Gebieten wurden Einheiten des NKWD, der Roten Armee und die lokale Bevölkerung mobilisiert. Alle Straßen wurden gesperrt, Razzien organisiert. Sachartschenko-Schultz und Peters wurden an der Eisenbahnstation Dretun bei der Strecke Niewel, Polozk, im Polozker Landkreis der Witebsker Provinz, 25 Kilometer von Polozk entfernt, eingeholt. In der Nähe der Station, im Nadelwald, lag das Dorf Sitno mit Übungsplätzen und Militärlagern der Roten Armee. Sachartschenko-Schultz starb am 23. Juni (nach anderen Angaben am 18. Juni) 1927 in einem Schusswechsel mit Mitarbeitern des OGPU an der Station Dretun. Einer der Augenzeugen, ein Rotarmist, der am Schießstand anwesend war, beschrieb ihre letzten Momente: An der gegenüberliegenden Waldlichtung, zwischen den Zielen, standen ein Mann und eine Frau mit Revolvern in der Hand. Die Frau rief: 'Für Russland!' und schoss sich in die Schläfe, der Mann in den Mund. Beide fielen. Zwei Stunden später sah er sie wieder: In einem schlichten grauen Kleid lag sie auf dem Boden beim Hauptquartier des Regiments. Die Frau war von unterdurchschnittlicher Größe, im mittleren Alter, brünett, mit einem totenblassen Gesicht und geschlossenen Augen, in bewusstlosem Zustand.

Geo-Punkt

Смерть Марии Захарченко-Шульц

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