Das bescheidene Gebäude des Flügels ist im hinteren Teil des Grundstücks verborgen und von der Straße aus nicht sichtbar. Es wird von zwei Hauptflügeln der Villa verdeckt, die entlang der roten Linie der Straße angeordnet sind und den Ehrenhof der städtischen Villa bilden.
Das Gebäude 3 ist Teil eines gut erhaltenen historischen Anwesens, das bereits seit dem späten 17. Jahrhundert bekannt ist, als sich hier ein Hof befand, der vermutlich dem Kaufmann G.I. Parfenow gehörte. In der heutigen Mittelpartie des Hauptgebäudes sind zwei Räume aus der Wende des 17. und 18. Jahrhunderts erhalten: eine weiße Steinkammer mit einem Ziegeldach und angrenzende Vorräume mit einer Wandtreppe zum zweiten Stock, von der nur noch geringe Wandfragmente übrig geblieben sind. Im 17. Jahrhundert gehörte das Grundstück in der Nikoloyamskaya Straße, auf dem sich die Villa befindet, zur „schwarzen“ Alexejewskaja Siedlung, deren Bewohner Abgaben für das besetzte Land leisten mussten.
Der Flügel in der Nikoloyamskaya, 51, стр. 3 wurde in den 1800er Jahren fast in einer Achse mit dem Hauptgebäude als nichtwohnlicher Dienstbau errichtet, der die Bildung des Villenkomplexes abschloss.
Während des Brandes von 1812 wurden alle Gebäude der Villa stark beschädigt, aber bis 1817 wiederhergestellt. Damals wurde der Dienstflügel in ein Bad und eine Wäscherei umgebaut, und diese Funktion blieb bis 1917 erhalten. Nach der Oktoberrevolution wurde die Villa in kommunale Wohnungen und Einrichtungen umgewandelt.
Der Flügel hat seine historischen Maße beibehalten. Das rechteckige Gebäude erstreckt sich entlang der östlichen Grenze des Anwesens, und an seine Westfassade schließt sich ein Übergang zum Hauptgebäude an. Die Fassaden haben die historische Struktur bewahrt, und das Volumen wird von einem weißen, profilierten Gesims im Empire-Stil abgeschlossen. Der Eingang zum Gebäude befindet sich auf der Südseite, aber die historischen Innenräume sind nicht erhalten geblieben.
Unter den Besitzern der Villa war der reiche Kaufmann S.P. Wasiljew, der in der Mitte des 18. Jahrhunderts umfassende Umbauten vornahm, indem er an der rechten Giebelseite des Hauses zwei Kammern hinzufügte und wahrscheinlich das zweite Stockwerk aufstockte. Später ging die Villa an den Kaufmann P.J. Pischalnikow, den Besitzer des benachbarten Grundstücks Nr. 53, der die alten Dienstgebäude durch steinerne Flügel ersetzte und die Fassade des Hauptgebäudes im klassischen Stil umgestaltete. Unter Pischalnikow wurde der Dienstflügel gebaut. Das moderne Aussehen des Anwesens erhielt es unter dem Kaufmann A.A. Skorospelow. Heute wird die Villa vom Seismologischen Zentrum des Instituts für Geoökologie der RAN genutzt.
Der Dienstflügel ist ein identifiziertes Objekt des kulturellen Erbes.
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