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Sergejewskae Asyl in Bschezk

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In der Twer-Region liegt die kleine alte Stadt Bschezk, die vor allem dafür bekannt ist, dass hier die Gumiljews lebten. Doch neben dieser berühmten Familie sind in der Stadt auch andere vorrevolutionäre Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben, wie das Sergejewskae Asyl, das zu Beginn des letzten Jahrhunderts gegründet wurde. Die Idee zur Gründung des Asyls stammt von lokalen Wohltätern, und die Stadtverordnetenversammlung stellte dafür ein Grundstück zur Verfügung. Der Bau begann 1903 und wurde bereits im folgenden Jahr abgeschlossen.

Im Asyl von Bschezk gab es ein Heim für 80 Personen, gleichmäßig auf Männer und Frauen verteilt. Den Bewohnern wurde medizinische und finanzielle Hilfe gewährt, sie waren vollständig versorgt und konnten so lange bleiben, wie es nötig war. Zur Kontrolle der Pflegequalität wurde eine spezielle Kommission aus angesehenen Bürgern, einschließlich Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, eingerichtet. Das im eklektizistischen Stil errichtete Gebäude war gut ausgestattet und hatte bequeme Erholungsbereiche für Genesende.

Neben der physischen Hilfe erhielten die Bewohner des Asyls auch spirituelle Unterstützung. Für sie wurde eine Hauskapelle des heiligen Georg und der heiligen Paraskeva eingerichtet, die bis zur Machtübernahme der Bolschewiki in Betrieb war. Während des Ersten Weltkriegs wurde im Asyl ein Lazarett für Verwundete eingerichtet, und die Bewohner mussten sich zusammendrängen. 1918 wurden sie aus dem Gebäude vertrieben. Später befanden sich hier eine Schule und ein Militärkrankenhaus, und heute beherbergt das Gebäude ein College. Glücklicherweise ist das Haus erhalten geblieben, wurde restauriert und ist ein wichtiges architektonisches Denkmal der Stadt.

Geo-Punkt

Сергеевская богадельня Бежецка

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