Traditioneller Ort der Krönung und letzte Ruhestätte britischer Monarchen seit dem 11. Jahrhundert, sowie eine der Hauptattraktionen Londons, hat einen russischen Einfluss. Am Anfang der zentralen Galerie des Abteigebäudes kann man Ikonen sehen, die vom russischen Ikonenmaler Sergej Fedorow, einem Schüler des Archimandriten Zenon, geschaffen wurden.
An der Westfassade des Gebäudes steht eine Statue der heiligen Großfürstin Elisabeth Fjodorowna. Ihre Skulptur wurde in der Kathedrale nur wenige Jahre nach der offiziellen Heiligsprechung aufgestellt und gehört zu den zehn Märtyrern des 20. Jahrhunderts, die von der Königin und der anglikanischen Kirche verewigt werden sollten. Elisabeth Fjodorowna hält ein Kreuz in der Hand, das das Martyrium symbolisiert.
Die Schwester der letzten russischen Kaiserin, bekannt für ihre Wohltätigkeitsarbeit, die Gründung und Unterstützung von geistlichen Klöstern und Kliniken, wurde 1918 brutal von den Bolschewiki ermordet. Verwundete Gefangene wurden auf den Grund einer Mine bei Alapajewsk geworfen, doch die Schreie um Hilfe waren nicht zu hören. Aus dem Schacht, in den Elisabeth Fjodorowna zusammen mit anderen Mitgliedern der Zarenfamilie geworfen wurde, ertönten lange Gesänge. Jetzt erinnert die Hauptkathedrale Londons die Besucher und Einwohner der Stadt ständig an diese tragischen Ereignisse.
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