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Russische in Ecuador

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Russische Kolonien entstanden in verschiedenen Teilen Ecuadors, aber die zusammenhaltendste Gemeinschaft ist die in der Hauptstadt Quito. Hier lebt der Großteil unserer Landsleute, etwa 800 Personen. In Guayaquil, der zweitwichtigsten Stadt des Landes, haben sich ungefähr 700 Auswanderer aus der ehemaligen UdSSR niedergelassen. In kleinen Ortschaften variiert die Anzahl der Russischsprachigen von zwei bis zehn Personen.

Laut inoffiziellen Angaben beträgt die Gesamtzahl der Russischsprachigen in Ecuador zwischen drei und vier Tausend Personen. Allerdings pflegen nur kleine Gruppen den Kontakt untereinander, wie der Pfarrer der Dreifaltigkeitsgemeinde in Quito, Protopresbyter Alexei Karpov, anmerkt.

Nadezhda Kletzkova, unsere Landsfrau, teilt ihre Eindrücke: "Die Ecuadorianer sind ein freundliches Volk. Zuerst war es ungewohnt, als ein Fremder auf der Straße sagte: 'Guten Tag!', 'Wie geht es Ihnen?'. Sie sind sehr offen und unkompliziert, besonders in kleinen Dörfern. Allerdings nervt in Lateinamerika die Unverbindlichkeit und Langsamkeit. Zum Beispiel kann die Rechnung im Restaurant eine Stunde dauern. Wenn sie versprechen, in einer Stunde zu kommen, dann warten Sie drei. Wenn sie sagen, dass etwas in einer Woche fertig sein wird, dauert es tatsächlich zwei. Was die Unterkunft betrifft, so hängt der Preis von Ihren Anforderungen ab. An der Küste, direkt am Ozean, zahlen Sie als 'Gringo' etwa 300 Dollar für ein kleines Zimmer mit Toilette, Dusche und Küche. Die Arbeit an der Küste ist saisonabhängig, und der Lohn eines Arbeitnehmers beträgt etwa 8-15 Dollar pro Tag. Die Preise hier sind ähnlich wie in der russischen Provinz, aber einige Waren sind deutlich teurer. Das durchschnittliche Gehalt liegt bei 400-600 Dollar im Monat. Eine Frau findet leicht einen Job im Tourismussektor: in Hotels, Restaurants, Geschäften. Wenn Sie Arzt, Anwalt oder Lehrer sind, können Sie ebenfalls einen Job finden, benötigen jedoch eine Lizenz."

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Русские в Эквадоре

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