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Romanow Dmitri Pawlowitsch

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Augustus König der französischen Mode. Teil eins.

Der Großfürst Dmitri Pawlowitsch Romanow, Enkel von Kaiser Alexander II. und Neffe von Alexander III., ging in die Geschichte als einer der Teilnehmer am Mord an Grigori Rasputin ein.

Das Schicksal von Dmitri Pawlowitsch war erstaunlich und tragisch. Seine Mutter, Alexandra Georgiewna, starb bei der Geburt, und er selbst wurde schwach geboren, mit minimalen Überlebenschancen. Doch Elisabeth Fjodorowna studierte bäuerliche Methoden zur Pflege von Frühgeborenen, und dank ihrer Bemühungen überlebte der Junge nicht nur, sondern wuchs zu einem zwei Meter großen Helden heran.

Später wurde sein Vater, Pawel Alexandrowitsch, wegen seiner morganatischen Ehe das Recht entzogen, nach Russland zurückzukehren. Dmitri und seine Schwester Maria wurden von ihrem Onkel, dem Großfürsten Sergej Alexandrowitsch, aufgezogen.

Dmitri wuchs als gesundes und begabtes Kind auf, verlor jedoch mit 12 Jahren seinen Onkel Sergej Alexandrowitsch, der von Terroristen ermordet wurde. Elisabeth Fjodorowna, die ihr Vermögen verkaufte, widmete sich der Gründung des Marfa-Mariinski-Klosters, und die Kinder wurden von Nikolai II. aufgezogen. In dieser neuen Umgebung erhielt Dmitri eine hervorragende Ausbildung und Erziehung.

Nach dem Abschluss der Offizierskavallerieschule versuchte Dmitri, Freiwilliger im Italo-Türkischen Krieg zu werden, wurde jedoch abgelehnt. 1912 leitete er das Team der russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Stockholm, belegte den 9. Platz in der Einzelwertung und den 5. Platz in der Mannschaftswertung. Danach organisierte Dmitri jährlich Olympiaden im Russischen Kaiserreich.

In dieser Zeit entstand zwischen Dmitri und der ältesten Tochter des Kaisers, Olga, eine gegenseitige Sympathie, und eine Heiratsplanung war im Gange. Doch das Eingreifen von Grigori Rasputin führte zur Aufhebung der Verlobung. Möglicherweise wurde dies, zusammen mit Gerüchten über Dmitris Homosexualität, der Grund für seine Beteiligung an der Verschwörung gegen Rasputin. Die Kaiserin forderte eine strenge Bestrafung, doch Elisabeth Fjodorowna zeigte Mitgefühl. Letztendlich schickte Nikolai II. seinen Cousin in das Expeditionskorps nach Persien, was ihm nach der Revolution das Leben rettete.

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