Alexander III, bekannt als "Zar des Friedens", starb am 1. November 1894. Er regierte dreizehneinhalb Jahre und verstarb im Alter von 49 Jahren, wobei er sich den Ruf des "Zaren des Friedens" erwarb, da während seiner Herrschaft kein Tropfen russischen Blutes auf den Schlachtfeldern vergossen wurde.
Der Historiker V.O. Kluchevsky bemerkte kurz nach seinem Tod, dass die Wissenschaft Kaiser Alexander III. einen würdigen Platz nicht nur in der Geschichte Russlands und Europas, sondern auch in der russischen Historiographie zuweisen wird. Er betonte, dass Alexander III. dort Siege errang, wo es besonders schwierig war, indem er Volksvorurteile überwand und die Annäherung der Völker förderte, während er das öffentliche Gewissen im Namen des Friedens und der Wahrheit stärkte. Alexander III. erhöhte die Menge des Guten im moralischen Austausch der Menschheit, inspirierte das russische historische Denken und das nationale Bewusstsein und tat dies so still, dass Europa erst nach seinem Tod seine Bedeutung erkannte.
Für Alexander III. war das Russische von höchster Priorität und besonderer Bedeutung, nicht wegen seiner Überlegenheit, sondern weil es ihm vertraut und nah war. Unter ihm fielen zum ersten Mal die Worte: „Russland, für die Russen und auf Russisch“. Trotz des Bewusstseins für die Probleme im russischen Leben war er überzeugt, dass deren Überwindung nur durch ein eigenes Gefühl von Pflicht und Verantwortung möglich sei.
In den letzten zweihundert Jahren wurde er der erste Herrscher, der nicht nach der "Liebe Europas" strebte und sich nicht für die Meinung über sich im Ausland interessierte. Doch gerade unter ihm erlangte Russland ohne einen einzigen Schuss die moralische Autorität einer großen Weltmacht. Die Brücke über die Seine in Paris, die zu seinen Ehren benannt wurde, wurde zu einem leuchtenden Beweis dafür.
Alexander III. verstarb früh, während er noch kein alter Mensch war. Sein Tod wurde von Millionen russischer Menschen betrauert, die ihn aufrichtig ehrten und liebten als großen, starken, christusliebenden und gerechten Herrscher.
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